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  Radialgebläse







Aufgabe

Gebläsekühlung und Heckmotor, das hängt irgendwie zusammen. Nur wenige Hersteller wie z.B. Citroen haben die Luftkühlung mit Frontmotoren kombiniert. Denn bei der Flüssigkeitskühlung sind die Wege zum Kühler zu lang. Außerdem verkleinert dieser den ohnehin beschränkten vorderen Kofferraum. Es ist auch ganz praktisch, vor statt hinter einer Lärmquelle zu sitzen. Das geringere Gewicht der Luftkühlung kommt der ansonsten nicht unproblematischen Fahrwerksauslegung zugute. Im Bild dargestellt ist ein getunter Käfermotor mit Radialgebläse vom Beginn der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Funktion

Bei dieser Gebläsekühlung ist ein Riementrieb nötig, denn die Luft verlässt das Gebläse in radialer Richtung. Dieser geht in Bild 1 von der Kurbelwelle auf den Drehstromgenerator, dessen Welle nach hinten in das große, in diesem Fall goldfarben lackierte Gehäuse verlängert ist. Im Bild 2 zeigt sich im Gehäuse ein kleiner Teil des damit angetriebenen Gebläserads. Wie man an der Riemenübersetzung sieht, läuft es etwas schneller als die Kurbelwelle.
Die Luftströme treffen in Fahrtrichtung rechts und links mittig auf die Zylinder des Vierzylinder-Boxermotors. Aus den Zylinderköpfen treten die Abgasrohre vorne und hinten aus, wobei die vorderen noch durch einen Wärmetauscher für die Innenraumheizung müssen. Dessen Luft wird, in Bild 1 deutlich sichtbar, vor dem Auftreffen auf die Zylinder aus dem Kühlstrom abgezweigt. Nach teilweise kompliziertem Verlauf treffen alle vier Abgasrohre vor dem Flansch mit den vier Schrauben zusammen, um erneut geteilt in einer Sonderschleife durch die beiden Auspufftöpfe geleitet zu werden. Dann können die Abgase endlich ins Freie.
Nicht in den Bildern zu sehen ist ein Balgthermostat unterhalb der rechten Zylinderbank, der mechanisch mit vier Klappen verbunden ist, die den Luftstrom zwischen Gebläse und Zylindern steuern. Bild 2 zeigt noch neben dem Gebläse eine Ausbeulung, hinter der sich der Ölkühler verbirgt. Auch dieser braucht genügend Kühlluft.



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