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  Kühlung 9 - Frostschutz





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Wenn die Praxis in einem Diagramm erfasst werden soll, geht es selten gradlinig zu. Man kann schon froh sein, wenn dabei irgendein bekannter funktionaler Zusammenhang herauskommt. Das wäre hier bestenfalls im ersten Teil der Kurve bis etwas über 50% der Fall.

Wichtig ist auch, die beiden Achsen sachgerecht zu wählen. Deshalb kommt in diesem Fall das Mischungsverhältnis in Prozent auf die X-Achse und die sich daraus ergebende Frostschutztemperatur auf die Y-Achse. Denn gegeben bzw. unabhängig verändert ist immer das Mischungsverhältnis und davon hängt dann der jeweilige Frostschutz ab. Völlig unsinnig, es anders herum zu tun.

Eigentlich ist die Aussage des Diagramms, dass man auch des Guten zu viel tun kann. Bis knapp 60% sinkt die Frostschutztemperatur fast linear, steigt aber durch weitere Hinzufügung von Frostschutz wieder bis auf -15°C. Wer also mit reinem Frostschutz im Kühlsystem fährt, hat einen sogar für Mitteleuropa unzureichenden Schutz.

Da übrigens Wasser so eine besonders gute Fähigkeit zum Wärmetransport hat, ist dieser bei sehr viel Frostschutz deutlich geringer, wodurch das Kühlsystem in der kalten Nacht nicht nur einfrieren, sondern beim Fahren mit besonderer Belastung auch überhitzen kann. Hier setzt man mehr Geld ein, um sich zwei Nachteile gleichzeitig einzukaufen.

Sagen Sie nicht, Ihnen könne das nicht passieren. Gut, wahrscheinlich nicht, wenn Sie immer nur mit relativ neuen Autos unterwegs sind. Aber was ist mit den Fahrzeugen, die ständig ein wenig Kühlmittel verlieren. Füllen Sie immer nur Wasser nach, leidet der Frostschutz, füllen Sie aus besonderer Fürsorge nur Kühlmittel nach leidet er irgendwann auch.

Wasser
100 %
Antifrogen N
60%
Antifrogen L
60%
Dichte (g/cm³)1,01,131,067
Gefrierpunkt0°C-52°C-49°C
Siedepunkt100°C112°C107°C
Spez. Wärmekapazität
in J/kg·K
418428813027
Wärmeleitfähigkeit
in W/m·K
0,5950,410,37
06/11


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