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  Axialgebläse 2








Aufgabe

Man darf keineswegs annehmen, dass Luftkühlung einer hohen Leistungsausbeute entgegenstünde. Die Fa. Porsche hat das über Jahrzehnte bewiesen. Am Ende haben es luftgekühlte Rennmotoren auf über 1000 PS gebracht.

Funktion

Das erste Bild zeigt einen Heckmotor des Porsche 911, der zwar getunt ist, dessen Axialgebläse aber der Serie entspricht. Man sieht deutlich, wie schon mit leicht erhöhter Motordrehzahl sehr viel Luft angesaugt und von oben auf die beiden Zylinderreihen verteilt wird. Dies ist eine völlig andere Kühlluftführung als beim Radialgebläse des VW-Käfers, von dem der Porsche ursprünglich einmal abstammte.
Eine deutlich andere Luftführung zeigt der ältere Carrera-Vierzylinder-Rennmotor in Bild 2. Hier wird durch ein liegendes Gebläse angesaugt. Die Konstruktion ist noch kompakter. War hierbei die Ansteuerung über Keilriemen und Winkeltrieb noch kompliziert, so deutet Bild 3 die nach vielen Entwicklungsschritten erzielte Lösung. Zu sehen ist der Kurbeltrieb eines der erfolgreichsten Rennwagen aller Zeiten, des Porsche 917 K. Er wird zwar 12-Zylinder-Boxermotor genannt, ist aber eigentlich ein V-Motor. Wichtig ist hier der Mittelabtrieb, der die Kurbelwelle nicht so stark belastet. Von hier geht also das Drehmoment zu Kupplung/Getriebe. Wichtig für die Kühlung ist, dass hier problemlos ein riesiges Gebläserad angeschlossen werden kann, das für genügend Kühlluft von oben auf die Zylinder saugt. Einfacher geht es wohl nicht. Schwierig hingegen dürfte hier eine thermostatische Regelung sein, die aber evtl. bei diesem Rennmotor entbehrlich war. 05/10


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