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  Tricksereien



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Auf die Zapfsäulen ist zumindest Verlass. Wenn Sie da z.B. 45 Liter tanken, dann sind die durch ein geeichtes Messwerk gelaufen, dass wohl regelmäßig überprüft wird. Ok, im Winter erhalten Sie etwas mehr Masse als im Sommer, was auch den Mehrverbrauch ganz leicht mildert, aber da kann der Hersteller nichts für.

Beim Autokauf ist das zunehmend nicht mehr der Fall. Steht da im Prospekt, der Wagen verbrauche 4,8 Liter Diesel auf 100 km, dann sind die realen Werte davon bis zu 50 Prozent entfernt. Das einzige, was eine gleiche Prozentzahl sichert, ist die Gewissheit, dass der Mehrverbrauch beim Benziner in Liter pro 100 km noch höher ist.

Der Spiegel berichtet in dieser Woche von speziellen Tricks. Da ist von Teststrecken die Rede, die ein gerade noch zulässiges Gefälle haben und Reifen, die für geringen Verbrauch speziell präpariert wurden. Schon länger wissen wir von intelligentem Motormanagement, dass Testsituationen erkennt und dementsprechend sparsam mit dem teuren Saft umgeht.

Es ist noch nicht einmal der günstige Verbrauch, auf den die Hersteller es abgesehen haben, sondern der daran gekoppelte CO2-Wert. Der liegt besonders den deutschen Herstellern mit ihren eher schweren Fahrzeugen im Magen. Immerhin hat man es geschafft, auf der Geraden den Wert von 130 g/km Durchschnitt im Jahr 2015 schon Ende 2013 erreicht zu haben und wird diesen damit deutlich unterbieten. Lesen Sie hier (in Englisch) weiter.

VW Passat 2.0 TDI
Alt: 4,6 l/100km bei 103 kW (140 PS)
Neu: 4,0 l/100km bei 110 kW (150 PS)
Glauben Sie das?

Die letzten Prozent bei der Verbrauchsminderung sind eher schwerer erreichbar. So könnte die deutlich abfallende Linie hin zu weniger als 95 g/km 2020 leicht waagerechter werden, aber es gibt für die Hersteller eine ganze Menge Hilfen, z.B. die jeweilige Regierung. Politik hat z.B. für die wundersame Sparsamkeit von Hybridfahrzeugen gesorgt, bei denen die erste Batterieladung nicht mitgezählt wird. Würden also solche Fahrzeuge in stärkerem Maß verkauft, könnte das den Herstellern helfen.

Reine E-Mobile erhalten noch mehr Super-Credits.

Auch die Hersteller selbst haben Lücken wie beispielsweise die Start-Stopp-Automatik gefunden, mit der sie inzwischen fast jedes Auto ausstatten. Im realen Straßenverkehr ist deren Nutzen begrenzt. So ist man stets unsicher, ob sich nicht exakt nach Abstellen des Motors eine Möglichkeit zur Weiterfahrt ergibt. Aber im genormten Fahrzyklus gibt es derzeit 13 (Leerlauf-) Stellen, an denen diese Automatik sinnvoll eingesetzt werden kann. Nicht nur deshalb ist dieser Test dringend änderungsbedürftig.

Die Hoffnung auf einen praxisgerechteren Test stirbt zuletzt. Was ist in der Politik schließlich zuverlässiger als Lobbyarbeit. Und wenn dann nach der Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure irgendwann nach 2017 getestet werden sollte, werden die Juristen und Ingenieure wieder die Richtlinien nach Lücken durchsuchen, Hase und Igel lassen grüßen. Aber trotzdem sind wir dann wieder einen Schritt weiter. 09/14


Hat sicherlich eine Fortsetzung ...


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