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Bitte erschrecken Sie nicht, aber das da oben könnten die Preise von morgen sein. Billiger wird es jedenfalls nur kurzzeitig, um überhöhte Preissprünge abzumildern. Deshalb zahlt sich eine Kraftstoff sparende Fahrweise besonders auch langfristig aus.

CO2-Ausstoß bei Fahrzeug mit ca. 1 Liter Hubraum
... von 100 auf 120 km/h: Verdoppelung
... über 120 km/h:           Vervielfachung

Wie sieht eine solche Fahrweise aus? Beginnen wir mit der Autobahn. Der Verbrauch hängt hier deutlich von der Fahrgeschwindigkeit und der Anzahl und Intensität der Beschleunigungsvorgänge ab. Wichtig ist, dass dies nicht linear geschieht. Bei schneller Fahrt steigt der Verbrauch überproportional an. Noch einleuchtender ist ein Beispiel aus der Schifffahrt. Wenn ein großes Containerschiff mit 20 statt 23,5 Knoten unterwegs ist, spart es ein Drittel an Energie.

CO2-Werte aller in Deutschland verkauften Autos

Weitere Maßnahmen zur Einsparung von Kraftstoff sind schwierig. Sie können sich einen Windschatten suchen. Zu dessen Wirksamkeit müssten Sie aber z.B. hinter einem Lkw weit über 100 m Abstand halten so, dass es garantiert zu Konflikten mit dem folgenden Lkw kommt. Meiden Sie wütende Lkw-Fahrer in Ihrem Rücken! Sie können auch, entgegen dem Rat früherer Fahrschulen, bei Autobahn-Gefällen in den Leerlauf schalten. Oder wenn das Gefälle (in sehr seltenen Fällen) stark genug sein sollte, auch die Schubabschaltung nutzen. Solange Sie den Motor nicht ausschalten, gibt es beim Solo-Pkw keinen negativen Einfluss auf das Bremssystem.

Rollen lassen ohne Motorbremse

Auf der Landstraße wird das Rollen im Leerlauf schon zu einer vielversprechenderen Übung. Immerhin haben wir in Deutschland die Begrenzung auf 70 km/h an Kreuzungen. Meist fährt man die gleiche Strecke häufiger und weiß, wo die Schilder mit dem Tempolimit stehen. Mit dem rechtzeitigen Leerlauf erreichen Sie (nach ein wenig Übung) leicht die entsprechende Geschwindigkeit. Sie sollten allerdings auf nachfolgende Fahrzeuge achten, deren Fahrer(innen) nicht immer eine solche angepasste Fahrweise akzeptieren.

Durch die Stadt im höchsten Gang

Am meisten bringt das Rollen lassen in der Stadt, denn man fährt im Prinzip von einer Ampel zur nächsten. Oft kennt man schon deren Gewohnheiten. Kommt man im Leerlauf zu schnell an, kann man auch mit der Motorbremse arbeiten, weil dann der Verbrauch vollkommen auf Null sinkt. Bei älteren Fahrzeugen funktioniert das nur bis zur etwa doppelten Leerlaufdrehzahl. Dann setzt die Einspritzung wieder ein. Bei neueren und Diesel-Fahrzeugen kann das sogar bis zur Leerlaufdrehzahl gehen. Probieren Sie es an Ihrem Fahrzeug in relativ verkehrslosen Zeiten aus. Sie merken genau, wann der Motor wieder einsetzt. Kurz vorher sollten Sie spätestens in einen niedrigeren Gang schalten. Benutzen Sie jedoch auch hier wieder den Rückspiegel. Manchmal gibt es eine Abbiegemöglichkeit nach rechts unmittelbar vor der Ampel. Wenn also das Fahrzeug hinter Ihnen rechts blinkt, dann sollten Sie Ihr verlangsamtes Abbremsmanöver nicht übermäßig ausdehnen.

Geringe Drehzahlen und Gänge überspringen

Sie werden es nicht glauben, aber auch beim Beschleunigen gibt es Einsparpotentiale. Wichtig ist, relativ zügig den höchsten Gang zu erreichen, den Sie dann auch in der Stadt möglichst beibehalten sollten. Haben Sie keine Angst um Ihren Motor, der verträgt alle Drehzahlen vom Leerlauf an. Achten Sie auf das Gaspedal, damit Sie nicht zu schnell werden. Eine etwas schwierigere Übung ist es, beim Beschleunigen Gänge zu überspringen. Versuchen Sie dies z.B. beim Fünfganggetriebe zunächst mit dem vierten. Also den dritten bis höchstens 2500 1/min ziehen und dann direkt in den fünften schalten. Auf keinen Fall dabei Gas geben, denn dann gefährden Sie die Kupplung und der ganze Spareffekt ist zum Teufel. Erst wenn Sie die Kupplung loslassen, ist Beschleunigen sinnvoll. Wenn das alles ruckfrei geht, probieren Sie es mit dem Weglassen des zweiten Ganges, am besten zunächst in verkehrarmen Zeiten.



Achten Sie im folgenden Film auf die Verbrauchsanzeige!



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