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  Kraftstoffkühlung




Aufgabe

Auch früher schon wurde Kraftstoff recht warm. In einer Verteiler-Einspritzpumpe konnte man bis zu 80°C messen. Geht man bei heutigen Systemen von einer Vervierfachung des Einspritzdrucks aus, kann man leicht ermessen, wie hoch die Kraftstofftemperaturen ohne Kühlung wären. Der Benzinmotor braucht so etwas in der Regel noch nicht. Aber auch hier steigen mit der direkten Einspritzung die Drücke. Außerdem ist Benzin empfänglicher für Dampfblasenbildung.

Funktion

Es liegt wohl auch ein wenig an den heute gebräuchlichen Kunststofftanks, dass der Kraftstoff dort nicht genügend Kühlung erhält. Jedenfalls kann er mit der Zeit zu heiß werden. Im Rücklauf meist unterhalb des Wagenbodens ist deshalb ein Kraftstoffkühler angeordnet. Er ist aus Aluminium und deshalb nicht nur leicht, er leitet auch die Wärme gut ab. Bei voll verkleideten Böden muss er von außen befestigt werden. Manche Kraftstoffkühler bedienen sich der Klimaanlage. In jedem Fall kommt der Kraftstoff ausreichend gekühlt im Kraftstoffbehälter an.
Beheizung von Kraftstoff hat übrigens nur bedingt etwas mit der Kühlung zu tun, da Sie nur ab bestimmten Minusgraden eingeschaltet wird.

Zusatzinformation

Es gibt doch immer noch etwas, das man den Menschen verkaufen kann. Waren das früher sogenannte Zündverstärker, so bietet man heute mit schneller und schlüssig klingender Argumentation Kraftstoffkühlung für Benzinmotoren an. Klar, dichterer Kraftstoff bringt bei gleicher Einspritzzeit ein fetteres Gemisch, was wiederum mehr Leistung zur Folge hätte. Funktioniert aber nicht, weil das Steuergerät das Signal der Lambdasonde auswertet und die Einspritzzeit zurückregelt. Vielleicht springt eine Verbrauchverbesserung im Promillebereich heraus, bestimmt aber keine messbare Leistungssteigerung bei Motoren mit Lambdaregelung. Fordern Sie unbedingt einen Vorher-/Nachher-Vergleich!



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