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  Kraftstoffdämpfe



Sie sind schwerer als Luft und können zu einem gravierenden Problem werden. Ihre Explosion ist z.B. für komplette Flugzeugabstürze ohne Überlebende verantwortlich. Dabei werden die Turbinen von Düsen-Jets mit Kerosin betrieben, eher dem Dieselkraftstoff ähnlich, dem man eigentlich keine solche Eigenschaften nachsagt.

Es ist wohl, wie so oft, die Kombination unglücklicher Umstände. Da führen elektrische Leitungen zur Sensorik im Tank und deren Nachbarn im Kabelstrang führen evtl. Hochspannung. Löst sich z.B. aus Schwingungsgründen die Isolation, liegen alle Voraussetzung für eine perfekte Fremdzündung vor.

Im Kraftfahrzeug ist es eher noch ärger, denn die Leitung zur Intankpumpe hat schon deutlich mehr Stromstärke als für eine Sensorik nötig. Da man einen Tank im Prinzip bis auf den letzten Tropfen leeren kann, ist es eigentlich ein Wunder, dass es hier keine signifikanten Unfälle gibt. Vermutlich liegt es an der fehlenden Luft oder das Gemisch ist trotz Tanköffnung noch zu fett.

Seien Sie trotzdem vorsichtig im Umgang mit gebrauchten Tanks. Ich denke dabei an meine frühe Negativerfahrung mit dem Tank eines VW-Käfers, dessen leichte Undichtigkeit durch Schweißen behoben werden sollte. Wegen der vielen Öffnungen ließ er sich nur zu gut der Hälfte mit Wasser füllen. Und trotz Schüttelns war noch so viel Benzindampf drin, dass es kräftig gerumst hat.

Die meisten Tanks stehen unter Druck.

Natürlich ist auch das früher als ganz sorglos angesehene Einatmen von Kraftstoffdämpfen gesundheitsschädlich. Deshalb bitte nur bei windigem Wetter selbst tanken (Scherz). Aber in der Tat nehmen die Tanklaster die Dämpfe, auch die beim Tanken abgesaugten, wieder mit in die Raffinerie. Sogar bei Prüfgeräten für die Dieseleinspritzung wird der entstehende Dampf heute abgesaugt.

Und wie hat man das Problem im Flugzeug gelöst? Nun man pumpt, übrigens genau wie bei Rohöl-Tankschiffen, Stickstoff in den sich leerenden Tank. Das ist beim fest im Hafen liegenden Tanker allerdings einfach. Im Flugzeug wird der Stickstoff während des Fluges aus der Luft gewonnen, indem man die Luft durch eine Art Mikrofilter drückt, wobei zwischen dünnen Sauerstoff- und dicken Stickstoff-Molekülen unterschieden wird. 07/14



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