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Lange hat der Tank ein Leben im Verborgenen geführt. In den frühen Sechzigern begann in Japan der Ruf nach größerer Umweltverträglichkeit von Automobilen. Über USA (Kalifornien) erreichten sich daraus ergebende Forderungen auch Europa. Irgendwann musste auch der Tank in die Betrachtungen einbezogen werden. Spätestens mit OBD 2 wurde die gesetzliche Forderung laut, er müsse nicht nur nach außen dicht sein, sondern diese Dichtigkeit sollte auch überprüft werden.

Ein undichter Tank kann grundsätzlich auf zwei verschiedene Arten entstehen. Beim Tanken kann das Verschließen des Tanks vergessen worden sein oder durch ein Leck entledigt er sich seiner Dämpfe bzw. seines Inhalts in flüssiger Form. Europa hat sich übrigens mit der EOBD abgekoppelt und prüft über elektrischen Kontakt nur das Vorhandensein des Tankdeckels.

In Amerika hatte man später sogar den Ehrgeiz, nicht nur Löcher ab 1 Millimeter zu identifizieren, sondern sogar auch noch halb so große. Ziemlicher Wahnsinn bei einem Kontinent, bei dem von Arktis bis zu den Salzseen alle Temperaturzustände vertreten sind. Immerhin stellt man frei, ob Defekte bei Fahrt oder Stillstand des Wagens ermittelt werden. Bei Fahrt kann man leichter Druck aufbauen, hat aber auch einen gewissen Abfluss zu berücksichtigen. Im Stillstand kann man in Ruhe messen, muss aber den Druck zusätzlich aufbauen.

Wir werden uns wohl daran gewöhnen müssen, dass auch an europäischen Autos immer etwas tickert oder sonstigen Krach macht, auch wenn der Wagen längst abgeschlossen und verlassen ist. Apropos tickern. Zu den Krachmachern können auch die neueren Generationen von Entlüftungs- bzw. Regenerierventilen gehören. Längst gibt es keine einheitliche Strategie mehr, einen Aktivkohlefilter bei Erreichen der Sättigungsgrenze zu entlasten. Man kann das schon im Leerlauf tun, muss aber dann wegen der kleinen Mengen in hohe Frequenzen schalten. Erledigt man das ab einer gewissen Teillast, können die Taktventile (Bild oben) langsamer geschaltet werden.

Mit letzteren lassen sich Kosten sparen, aber in unseren immer leiser werdenden Autos sind sie deutlich hörbarer. Also ist wiederum auf die Befestigung zu achten, was natürlich auch für die Werkstatt gilt, die so ein Teil austauscht. Immerhin ist durch höhere Frequenz garantiert, dass auch ein sehr lange im Leerlauf betriebener Motor seinen Aktivkohlefilter regenerieren kann und andererseits immer dieses Zuviel an Kraftstoff-Beimischung durch die motoreigene Lambdaregelung ausgeglichen werden kann. 07/15


Wird fortgesetzt ...


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