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Man könnte denken, das Erdöl habe seine Aufgabe erfüllt, als der UdSSR-Kommunismus sich auflöst. Aber sein Gewicht nimmt eher noch zu. Eine der Schlüsselfiguren ist George Bush Senior, der zunächst als Vizepräsident in das Geschehen eingreift. Nach segensreichen Jahren mit billigem Erdöl für die amerikanische Wirtschaft sorgt er sich als am Ölgeschäft Beteiligter und dessen Erträge und bittet die Saudis, die Fördermengen zu verringern.

Der Mann aus dem Ölgeschäft wird 1989 Präsident und während seiner Amtszeit kommt es zu einer der eigenartigsten Duplizitäten der Geschichte, vielleicht nur mit der Kriegsführung von Rom gegen Karthago vergleichbar, obwohl es in den drei Punischen Kriege nur zwei Beteiligte gab, bei den Golfkriegen aber mindestens drei. Zusätzlich wird Saddam Hussein aufgespürt, der gegen Teile seines Volkes sogar Giftgas einsetzt.

Dieser fällt 1990 in Kuweit ein, natürlich ebenfalls wegen Erdöl. Saudi-Arabien fürchet schon um einen Teil seiner Quellen. Fast eine Million Soldaten folgen dem Ruf der USA und der Irak wird im 1. Golfkrieg auf weniger als seine vormaligen Grenzen zusammengestaucht. Jetzt weiß die Welt, dass die USA eine Bedrohung von Ölquellen oder auch einen ihrer Meinung nach zu hohen Ölpreis mit allen Mitteln bekämpfen wird.

Der Sohn von Bush ist nach Clinton der 43. Präsident der USA und setzt das im Nahen Osten fort, was sein Vater begonnen hat. Er beginnt 2003 den zweiten Golfkrieg mit der Begründung, Massenvernichtungswaffen vernichten zu müssen. In Wirklichkeit wird Saddam Hussein diesmal wirklich abgeräumt, um sich danach dem Öl im Irak widmen zu können. Ein Hauptakteur dieser Aktion ist der dem Ölgeschäft äußerst verbundene Vizepräsident Dick Cheney.

Allein, nach Husseins Todesurteil schlägt der Plan der 'Demokratisierung' des Irak gründlich fehl. Als Bush gerade das erfolgreiche Ende des Krieges verkündet hat, beginnt die Guerilla-Taktik der Al-Qaida. Sie ist insgesamt so erfolgreich, dass der Irak auch heute noch nicht stabil ist, von einer großen Ausbeute an Erdöl ohnehin weit entfernt. Für die USA bleibt, sie kontrolliert immerhin das Öl des Nahen Osten bis auf den Iran.

So schrecklich die Bedrohungen im Kalten Krieg auch waren, es gab eine gewisse Stabilität. Ob es zwischen Großmächten nicht anders als bedrohlich geht, das wird sich zwischen China und USA zeigen. Einstweilen geht China andere Wege, sichert seine Energieversorgung z.T. in Afrika. Es bleibt nur zu hoffen, dass dabei für diesen Kontinent eine gewisse Stabilisierung und Vermeidung von Kriegen und Hungersnöten herauskommt. Erdöl als Segen, wahrlich ein neuer Aspekt.

USA geht inzwischen eigene Wege, nämlich die Exploration von Erdöl und auch Erdgas aus schwer zugänglichen Quellen, wobei Umweltschützer allerdings warnen. Jedenfalls könnte diese Vorgehensweise der USA für 5 bis 10 Jahr den Spitzenplatz bei der Weltförderung bringen und sie damit unabhängig von Importen machen. 11/12


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