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500 Mio. Jahre hat es gedauert, das Erdöl entstehen zu lassen, das der Mensch jetzt in etwa 100 Jahren verbraucht. Der Westen ist reich geworden mit diesem Schmiermittel der Volkswirtschaft, aber es sind auch Kriege deswegen geführt und davon massiv beeinflusst worden. 1859 wird in Pennsylvania das erste Öl gefördert. Natürlich gibt es zu dieser Zeit noch keine Verbrennungsmotoren, die mit dem Öl zum Laufen gebracht werden könnten. Vielmehr ist es das Licht, das den Menschen den Tag verlängern hilft, und das bis dato mit Öl erzeugt wird, das aus dem Walfang stammt. Prompt verdrängt das neue Produkt das alte, besonders wegen seines unglaublich günstigen Preises. Das Problem liegt zu der Zeit nicht in der Erschließung, die beinahe an der Erdoberfläche möglich war, sondern im Transport.

Und hier kommt jemand ins Spiel, dessen Namen Sie bestimmt schon einmal gehört haben: John D. Rockefeller, Sohn eines armen Handlungsreisenden. Er entwickelt als erster einen Standard für Lampenöl, jedenfalls behauptet das seine Werbung. Außerdem verkauft er seinen zukünftigen Kunden die Öllampen zu sehr günstigen Preisen, um danach für sehr lange Zeit einen garantierten Absatzmarkt für sein Öl zu haben. In der heutigen Zeit ähnelt das dem Prinzip des Druckerverkaufs, bei dem die Patrone fast teurer als der Drucker ist.

'Standard Oil' wird als Firma sehr erfolgreich, auch weil die amerikanische Regierung über ihre Auslandsvertretungen hilft. Rockefeller ist eher ein Händler als ein Ölförderer. Damit hat er dann auch gleich die Preisgestaltung in der Hand. Natürlich ist auch der Transport des schwarzen Goldes ein wichtiger Faktor. So kann Rockefeller gewaltige Mengen von Öl bündeln und damit z.B. bei den Eisenbahngesellschaften einen besseren Preis herausschlagen. So erledigt man kleinere Konkurrenten und schafft 90 Prozent Marktanteil. Rockefeller wird schon in dieser Zeit zum reichen Mann.

Natürlich wird das alles für ihn noch viel spannender, als ein anfängliches Nebenprodukt des Erdöls zur Hauptsache wird. Das geschieht für Ölproduzenten gerade noch rechtzeitig vor einem möglichen wirtschaftlichen Kollaps, weil das beginnende Zeitalter der Elektrizität dem Lampenöl das Wasser abgräbt. Dezentrale Generatoren erzeugen zumindest in städtischen Bereichen den Strom für teilweise beeindruckende Beleuchtung. In diesem Fach tummelt sich ein Ingenieur namens Henry Ford, der alsbald sein Tätigkeitsfeld verlässt und ein Produkt herstellt, dass auf Erdölprodukte dringend angewiesen ist, das Auto.

1911, zwei Jahre bevor die Einzelfertigung des T-Modells in Massenfertigung übergeht, hat Rockefellers Standard Oil Company Ärger mit den Kartellbehörden in USA. Er muss seinen Konzern in kleinere Firmen aufspalten, mit pro forma meist auf Bundesstaaten begrenztem Tätigkeitsfeld. Es hat dem Gesamtkonzern wohl nicht wirklich geschadet. Besonders wenig den Auslandsgesellschaften, sowohl als Absatz- wie auch Gewinnungsgebiet. Denn nicht nicht in Nordamerika wird inzwischen Erdöl gefunden, sondern z.B. auch in Südamerika. Was ursprünglich für die Firma des Herrn Samuel und seiner Söhne ein Import von Muscheln mit Schiffen war, ist inzwischen auch durch den Eintritt von Herrn Deterding zur 'Royal Dutch Shell' mutiert, um Lampenpetroleum z.B. aus Baku (Aserbaidschan) und Indonesien zu holen.08/12

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