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  Dieselkraftstoff (Zusatzinfo)




Aufgabe

Nicht nur die Motorenhersteller haben ihre Hausaufgaben, auch die Kraftstoff produzierende Industrie kann ihren Teil zum Fortschritt des Dieselmotors beim Stickoxid- und Partikelausstoß beitragen.

Funktion

Die Abgas-Zusammensetzung eines Dieselmotors ist in hohem Maße abhängig von der Qualität des Dieselkraftstoffs. Bekannt ist das Schwefel-Problem. Erst wenn der Schwefelanteil im Dieselkraftstoff entscheidend reduziert ist, können DeNOX-Katalysatoren optimal arbeiten. Schwefel kostet dort Speicherplätze für Stickoxide und macht häufigere Regenerationsphasen nötig. Weniger bekannt sind die Einflüsse von Schwefel auf die Partikelbildung und die Arbeitstemperaturen von Oxidationskatalysatoren.

Aber auch andere Teilaspekte beim Dieselkraftstoff sind wichtig. So würde eine Erhöhung der Cetanzahl um 10 bei entsprechend abgestimmtem Motor das Kaltstart- und Kaltlaufverhalten erheblich verbessern. Müsste man die Motoren nicht auf sehr unterschiedliche Dichten von Dieselkraftstoffen auslegen, ließen sich ebenfalls die Emissionsraten verbessern. Auch sollte der Kraftstoff so wenig schwersiedende Bestandteile wie möglich enthalten. Natürlich werden die meisten aus besserem Kraftstoff resultierenden Maßnahmen erst mit einer Elektronischen Dieselregelung wirksam.

Mit der Produktion von optimiertem Dieselkraftstoff ist der von früher her bekannte geringe Unterschied zum Heizöl deutlich größer geworden. Wenn dieses wirklich bis zu 1000 mg/kg Schwefel enthält, werden die in Mitteleuropa erforderlichen 10 mg/kg für Dieselkraftstoff erheblich überschritten. Wenn es zusätzlich beim Heizöl keine vorgeschriebene Mindest-Cetanzahl gibt, braucht man sich z.B. über einen Kaltlauf mit erheblichen Zündverzögerungen und daraus evtl. resultierenden Schäden nicht zu wundern. Zusammen mit höherer Dichte für mehr Partikelbildung könnte das Abgasreinigungssystem ziemlich schnell überfordert sein. 01/11




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