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  Cetanzahl






Die Cetanzahl ist für den Dieselmotor sehr wichtig und ein Maß für die Zündwilligkeit des Dieselkraftstoffes. Die sehr große Zündwilligkeit von reinem Cetan wird mit 100 angenommen, die von äußerst zündunwilligem Alpha-Methyl-Naphtalin mit 0. Ähnlich wie bei der Oktanzahl wird in einem Prüfmotor der zu prüfende Dieselkraftstoff mit wechselndem Mischungsverhältnis verglichen. Sind die Eigenschaften gleich, hat der Kraftstoff die Cetanzahl entsprechend dessem Prozentanteil im Gemisch.

Es gibt also ebenfalls einen Einzylinder-Prüfmotor. Bei einem fest vorgegebenem Einspritzbeginn kann man durch die Veränderung der Luftmenge oder des Verdichtungsverhältnisses einen ganz bestimmten Zündverzug erreichen. Ist der mit dem des Vergleichskraftstoffes bei gleicher Einstellung identisch, so stimmen auch die Cetanzahlen überein.

Schon bei seiner Geburt hatte der Dieselmotor mit der Selbstzündung zu kämpfen. Entweder war der Druck und damit die Temperatur zu gering oder nach erfolgter Selbstzündung zu hoch. Während Benzin gerade nicht selbst zünden darf, ist dies beim Diesel wegen der fehlenden Zündanlage ausgesprochen erwünscht. Man könnte die Cetanzahl als den 'Kehrwert' der Oktanzahl bezeichnen. Daraus mag man erkennen, wie schlecht ein Ottomotor mit Dieselkraftstoff bzw. ein Dieselmotor mit Benzin laufen würde, von der geringeren Schmierfähigkeit einmal ganz abgesehen. Deshalb niemals Benzin in den Dieselkraftstoff mischen!

Vorteile einer hohen Cetanzahl
geringer Verbrauch
ruhiger Motorlauf
gutes Kaltstartverhalten
hohe(s) Leistung/Drehmoment
geringer Schadstoffausstoß

Je größer die Cetanzahl, umso geringer ist die Zeit zwischen Einspritzung und Verbrennung (Zündverzug). Wenn Sie sich einmal die Tabelle auf der Seite 'Dieselkraftstoff' anschauen, werden Sie auch Dieselkraftstoff mit einer Cetanzahl ab 58 entdecken. 09/08



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