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An dieser Stelle noch einmal die Unterscheidungen:
Es gibt zwei Arten von Heizung des Kühlmittels. Die erste ist die Zuheizung, die im Prinzip immer vom Hersteller des Fahrzeugs eingebaut wird. Sie gehört damit fest zur Fahrzeugheizung und ist entsprechend ausgelegt. Sie wird in der Regel auch nicht extra angesteuert, sondern vom System bei entsprechendem Wärmebedarf in Betrieb gesetzt.

Die zweite auf das Kühlmittel wirkende Heizung ist die Standheizung. Sie kann serienmäßig oder nachgerüstet sein. Im zweiten Fall muss auch ein Zugriff auf das fahrzeugeigene Gebläse möglich sein, um die Wärme in den Innenraum gelangen zu lassen. Die Standheizung kann den Motor gleichzeitig mit erwärmen oder so mit entsprechenden Ventilen geschaltet sein, dass nur der Innenraum erwärmt wird. Möglich wäre vermutlich auch die ausschließliche Vorwärmung des Motors.

Eine gesonderte Bedienung gibt es nur für die Standheizung. Von außen und per Heiztaste ist ein sofortiger Start der Anlage möglich. Eine Abschaltung beim Erreichen einer bestimmten Innenraumtemperatur ist meist nur bei vollständiger Integration der Anlage in das Fahrzeug möglich. Ansonsten stellt man die Heizzeit ein, die meist nicht länger als 1 Stunde dauern kann. Während der Heizzeit der Standheizung fördert das Frischluftgebläse Luft durch den Wärmetauscher der Heizung.

Zu einer Standheizung gehört also außer dem Steuergerät das eigentliche Heizgerät, eine Kraftstoffpumpe, eine Kühlmittelpumpe (Anschlüsse grün - oben) und ein oder mehrere Ventil/e im Kühlmittel- bzw. Heizkreislauf. Die Kraftstoffpumpe fördert pro Stromimpuls nur eine kleine Menge, wird also fortwährend neu angesteuert und wirkt dadurch dosierend. Sie hat keinen umlaufenden, sondern einen hin- und hergehenden, federbelasteten Verdränger.

So gelangt Kraftstoff an die engste Stelle eines Venturis, durch den von einer im Heizgerät integrierten Pumpe (blau - links) Außenluft gepumpt wird. Zwei elektrische Bauteile sind an dieser Stelle besonders wichtig: die Glühkerze zur anfänglichen Begleitung einer stabilen Verbrennung, die zusammen mit einem Temperaturfühler bei Überhitzung für die komplette Stillegung der Anlage sorgen kann.

Nur an dieser Stelle ist von der Hardware her ein Unterschied zwischen Diesel- und Benzinbetrieb erkennbar. Bei Betrieb mit Diesel ist offensichtlich noch eine Erwärmung des Kraftstoffs und ein zusätzliches Abschaltventil nötig. Bei neueren Varianten verdampft der Kraftstoff über einem Metallvlies und verbrennt so noch gleichmäßiger. Eine Verbrauchssenkung ist damit nach Herstellerangaben allerdings nicht verbunden.

Ohnehin liegen die Hauptkosten in der Beschaffung. Selbst im einstündigen Betrieb unter Volllast, sollen nach Herstellerangaben nur 0,67 Liter Benzin oder 0,59 Liter Diesel verbraucht werden. Das könnte für manches Taxi, bei dem im strengen Winter der Motor auch am Standplatz durchläuft, eine Verbesserung von Ökonomie und Ökologie sein. Daran mag man auch den enormen Energiegehalt von Kraftstoff erkennen.

Warm wird es, indem um die Brennkammer (rot - rechts) in verrippten Hohlräumen Kühlmittel gepumpt und zum Wärmetauscher der Heizung geleitet wird. Außen ist dann die Standheizung schon fast wieder mit der Hand berührbar. Jedenfalls suggeriert das die äußere Kunststoff-Abdeckung. Eingebaut wird diese Heizung an den Stellen im Auto wo gerade noch Platz ist, wenn es sein muss auch im Innenraum. Vergrößert wird der beanspruchte Bauraum durch Ansaug- und Abgasdämpfer (Anschluss rot - unten). 09/13




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