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  Elektrische Fensterheber


Aufgabe

Früher gab es rahmenlose Scheiben nur an Coupes oder Cabrios, heute können auch andere Fahrzeuge damit ausgerüstet sein. Klar ist jedenfalls, dass hier der Aufwand für die Konstruktion des Fensterheber-Mechanismus deutlich höher ist. Überhaupt müssen diese immer den jeweiligen Erfordernissen angepasst werden. Dabei ist nicht nur der zur Verfügung stehende Platz, sondern auch die Führung der Scheibe entscheidend. Das beinhaltet nicht nur mögliche Schrägen in alle Richtungen. Es hat auch schon Scheiben gegeben, die nur in gekipptem Zustand in die vorhandene Türhaut passten.

Funktion

Grundsätzlich unterscheidet man bei der Übertragung der Kraft vom Elektromotor auf die Scheibenführung zwischen Seilzug und Hebelmechanismus. Der Seilzug (Bild oben) ist kostengünstiger, häufiger vorkommend und flexibler in der Anordnung. Hier wird der vom Motor über das Getriebe kommende Antrieb auf eine Trommel geleitet, die von dem Seil umwickelt ist. Entsprechende minimale Biegeradien vorausgesetzt, kann das Seil jetzt durch Bowdenzüge zum eigentlichen Arbeitsbereich - einer oder zwei in einem bestimmten Abstand angeordneten Führungsschienen - geführt werden.

Egal ob arm- oder seilgeführte Fensterheber, die nicht zu unterschätzende Kraft kommt immer von einem Elektromotor. Schaltungstechnisch unterscheidet sich das Auf und Ab der Scheibe nur durch Umpolung. Entscheidend ist der Einklemmschutz. Dabei währt die freie Fahrt der Scheibe nur so lange, bis sich ein Hindernis in den Weg stellt. Das Steuergerät des Motors merkt das entweder an der erforderlichen höheren Kraft oder an der langsamer werdenden Bewegung. Gewöhnliche Scheiben bleiben dann stehen, besonders höfliche mit höherem Regelungsaufwand fahren zurück, um das vermeintlich Eingeklemmte wieder freizugeben. Letztere brauchen also ein exaktes Wissen über die Endstellungen, erstere können auch diese schon für Einklemmvorgänge halten.

Neueren Datums ist ein im Fensterrahmen bzw. dessen Gummi eingebauter faseroptischer Sensor, im Prinzip ein Lichtwellenleiter, dessen Lichtdurchfluss bei einer Quetschung geringer wird. Hier kommt es nur auf die Formänderung und nicht auf die Kraft an. Der Sensor kann sogar unterscheiden, ob an einer Stelle oder fast auf der ganzen Länge gequetscht wird.

Wie viele Zulieferer sind auch Hersteller von Fenster-Lifts zum Allrounder geworden. Evtl. fertigen sie komplette Tür-Einheiten mit Schließ- und Soundanlage. Vorteil für den Hersteller des Fahrzeugs: Der Zulieferer übernimmt auch alle Tests und muss sich mit der rechtzeitigen Lieferung und Qualität aller anderen einzubauenden Produkte herumschlagen.



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