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Nein, ob das Auto jung oder alt ist, ob wertvoll oder nahe am Schrottplatz, lassen Sie es sein. Es geht hier nicht ums Geld und wir sind auch nicht von irgendwelchen Werkstattketten gekauft bzw. gedungen worden. Sie werden sehen, die puren Fakten sind erdrückend.

Beginnen wir bei einem richtigen Schaden, z.B. am Kompressor. Was kann schon daran falsch sein, wenn man den selbst austauscht? Viel, denn Sie öffnen den Kreislauf vielleicht an einer Stelle, wo noch Kältemittel drin ist. Umwelt und Gesetzgeber sind sich einig, dass dieser Fall durch Absaugen und Entsorgen zu behandeln ist.

Also rein praktisch könnten Sie zu einem Entsorger fahren und die Anlage absaugen lassen. Dann dürften Sie in aller Ruhe am Kompressor oder meinetwegen auch am Kondensator oder anderswo herumschrauben. Aber dann? Wollen Sie vielleicht so ein merkwürdiges Füllset einsetzen, zunächst mit Manometer etwas teurer, nachher wegen der Nachfüllflasche noch einmal deutlich billiger?

Diese Füllsets haben den Nachteil, dass sie den Druck messen und bei zu niedrigem auffordern, entsprechend aufzufüllen. Wieder sind Umwelt und Gesetzgeber dagegen. Die verbieten nämlich ein Auffüllen, wenn nicht hundertprozentig nachgeprüft wurde, dass die Anlage dicht ist.

Und dann das Auffüllen nach Druck. Wieder falsch, denn eine richtige Servicemaschine holt alles Kältemittel aus der Anlage, misst das Gewicht und bestimmt dann die Menge, die zugegeben werden muss. Sie finden Aufkleber dazu irgendwo im Motorraum (Bild 5). Das können die Füllsets gar nicht, weil sie überhaupt keine Gewichtsbestimmung durchführen (können).

Und was geben die Füllsets in die Anlage hinein? Forschen sie genau nach. Es könnte z.B. CO2 sein. Klingt doch im ersten Moment sehr gut, denn das ist genau das Kältemittel (R 744), das bestimmte Hersteller demnächst einsetzen wollen, weil sie das neue R1234yf wegen seiner besonderen Gefährlichkeit bei einem Brand ablehnen.

Sie könnten sagen, die Verwendung von Kohlendioxid so frühzeitig ein richtiger Schritt. Ist er nicht, denn eine Anlage, die mit CO2 gefüllt ist, muss mit wesentlich höheren Drücken gefahren werden. Die teure Umrüstung der Klimaanlage ist ja gerade der Grund, warum nicht alle Hersteller mitziehen.

Je mehr Sie also nachfüllen, umso schwächer wird die Anlage. Und dann das Öl. Auch das wird beim normalen Service mit abgesaugt und gewogen. Wie sie sich vielleicht denken können, ist auch die Masse des Öls vorgeschrieben. Und was fast noch wichtiger ist, Öl muss zum Kältemittel passen. Also hat jedes Kältemittel im Prinzip sein eigenes Öl dabei.

Wissen sie, ob das in Ihrem Fahrzeug vorhandene Öl sich mit dem zugemischten Kältemittel verträgt? Sie sehen die sich anhäufende Menge ungeklärter Fragen. Bei Motoröl sind Sie pingelig, aber hier riskieren Sie einen teuren Kompressorschaden. Und dafür gibt es nach einer Reparatur noch einen anderen Grund, die Finger vom Do-it-yourself zu lassen, nämlich eventuell noch vorhandene Späne im System.

Späne sind etwas ganz Tolles. Sie gehören zu den wenigen Möglichkeiten, ein teures Ersatzteil schon nach wenigen Minuten Standzeit erneut restlos zu demolieren. Als Schutz gegen Späne in einer reparierten Klimaanlage empfiehlt der Hersteller dringend die Spülung.

Können Sie kaum selbst durchführen. Nicht nur wegen der fehlenden Entsorgung. Auch muss die Pumpe zur Erzeugung von Unterdruck recht kräftig sein. Und dann die Manometer für Hoch- und Niederdruck. Letzteres sollte sogar noch Unterdruck anzeigen. Denn vor dem endgültigen Auffüllen muss die Anlage für längere Zeit den gleichen Unterdruck halten. 08/14

Erstes Video leider in Englisch. Die in Deutsch sind leider alle voller Werbung für sich selbst. Muss man denn wirklich jedes Jahr zum Service? Überprüfen Sie das bitte mit Ihrer Betriebsanleitung.



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