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  Lackierung (Reparatur)




So kostengünstig und schnell wie möglich sollen z.B. kleinere Lackkratzer behoben werden. Wichtig ist auch die exakte Angabe, ab wann das Auto wieder zur Verfügung steht. Natürlich darf unter dem Zeitdruck die Qualität der Reparatur nicht leiden. Farbton und Oberfläche müssen absolut übereinstimmen.

10 Regeln zur Reparatur von Steinschlagschäden bei Zweischichtlack
1Die trockene Reparaturstelle mit Silikonentferner (Q-Tipp) säubern.
2Durch vorsichtiges Kratzen mit spitzem (Bastel-) Messer Lackreste und alte Politur entfernen und für besere Lackhaftung sorgen.
3Farblich (exakt!) passenden Lack mit geeignetem Instrument (z.B. Pipette oder feiner Malpinsel) auf die Reparaturstelle tropfen lassen. Meist genügt ein Tropfen.
4Aushärtung in weniger als einer Stunde.
5Überstehenden Teil des Tropfens mit (Nass-) Schmirgelpapier (2000er) und kleinem Schleifklotz einebnen. Eine gewisse Nässe beibehalten. Prüfen, ob noch eine Erhebung zurückgeblieben ist.
6Reparaturstelle mit Wasser säubern, trocknen und erneuter Tropfen Klarlack.
7Diesmal wesentlich längere Trockenzeit (1, besser 2 Tage).
8Überstand auf die gleiche Art wegschmirgeln. Etwas (nahezu unsichtbarer) Überstand ist anzustreben.
9Gründliche Politur auch der angrenzenden Flächen.
10Hundertprozentig unsichtbare Reparaturstellen sind Glücksache ...

Das Bild oben zeigt eine Anlage, mit der fast jede beliebige Farbe angemischt werden kann. Wichtig ist auch noch, dass nur die für die Reparaturstelle benötigte Menge hergestellt wird. So werden unnötige Kosten für Herstellung und Entsorgung vermieden. Parkrempler benötigen oft nur ein Schnapsglas voll Farbe.
Wichtig ist zunächst einmal der Farbcode des Fahrzeugs. Falls der irgendwo innen als Aufkleber vorhanden ist, sollte man ihn auf jeden Fall z.B. in die Bedienungsanleitung übertragen. Denn Recherche nach Fahrzeugtyp und Baujahr kann später schwierig werden. Aus dem Code kann durch Folien-Lesegerät oder heute durch Computer die genaue Zusammensetzung der Farbe ermittelt werden. Oft gibt es noch Auswahlmöglichkeiten, die mit der Farbe am Fahrzeug abgeglichen werden müssen. Jetzt wird der Farbton mit einer sehr genauen Waage gemischt.
Die vielen im Bild oben sichtbaren Farben sind nicht etwa wegen der vielen Farbtöne nötig, sondern wegen des unterschiedlichen Lackaufbaus, z.B. unterschiedlicher Festanteile im Lack. Würden sich die Autofahrer/Hersteller mit unterschiedlichen Farbtönen begnügen, so käme man mit einem Bruchteil des Regals aus.
Die Reparaturstelle kann jetzt mit sehr fein arbeitenden Spritzpistolen gezielt nachlackiert werden, nicht ohne vorher die Reparaturstelle sehr sorgfältig, z.B. auch von silikonhaltigen Stoffen zu reinigen und entsprechend vorzubereiten. Evtl. ist auch noch großflächiges Abkleben notwendig. 07/11

Roboter lackiert



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