E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Werkstoffe

Chemie 1
Chemie 2
Chemie 3
Chemie 4
Chemie 5
Chemie 6
Chemie 7
Chemie 8

Physik 1
Physik 2
Physik 3
Physik 4

Herstellung Fahrzeugteile
3D-Drucker
3D-Drucker 2
Kraftstoff
Benzinabscheider
Klopffestigkeit
Luft
Wasser

Stahlerzeugung
Stahl 1
Stahl 2
Stahl 3

Kupfer
Titan
Aluminium
Alu-Karosserie
Magnesium
Korrosion
Sandstrahlen
Kunststoff
Kohlefaser
GFK
Glasfaser
Vliesherstellung
Wunderstoff Graphen
Klebeverbindungen 1
Klebeverbindungen 2
Schweißnaht
Gießen 1
Gießen 2
Gießen 3
Schmieden 1
Schmieden 2
Kaltpressen
Var. Walzen
Kupplungsgehäuse

Glas 1
Glas 2
Glas 3
Glas 4
Glas 5
Glas 6
Glas 7

Grauguss
Härten
Gummifederung
Altautos
Werkstatt
Altöl
Umweltschutz
Abfall
Schrott 1
Schrott 2
Schrott 3
Stoffe 1
Stoffe 2
Stoffe 3
Stoffe 4
Stoffe 5

Kraftstoff 1
Kraftstoff 2
Kraftstoff 3
Kraftstoff 4
Kraftstoff 5
Kraftstoff 6
Kraftstoff 7
Kraftstoff 8
Kraftstoff 9
Kraftstoff 10
Kraftstoff 11
Kraftstoff 12



  Glas 2 - Scheibe ausbauen




Vorige Seite ...

Scheibenarten

Windschutzscheiben am Fahrzeug bestehen aus Verbundglas. Das sind zwei Schichten Glas mit einer Folie dazwischen. Diese hält das Glas auch nach einer Beschädigung zusammen (Bild 2). Aus vorgespanntem Einscheiben-Sicherheitsglas (Krümelglas) sind die Seiten- und meist auch die Heckscheibe. Es ist zwar meist stabiler, weil es aus einer 'gehärteten' Scheibe besteht, kann im Gegensatz zum Verbundglas aber nicht bearbeitet oder gar geschnitten werden.

Unfallverhütung 1

Bei einer eventuellen Beschädigung kommt beim Krümelglas erst einmal das sorgfältige Entsorgen aller Teile der vormaligen Scheibe (Bild 1). Hier ist die Schutzbrille besonders wichtig, weil die Bruchstücke nicht nur aufgesaugt, sondern als leicht kratzend mit groß dimensionierten Staubwedeln vorsichtig aus allen Ecken der Karosserie entfernt werden müssen. Außerdem kleben noch Teile der Scheibe am Blech und andere haben sich in die Verkleidung z.B. der Hecktüre verkrümelt. Kurzum, es kann immer sein, dass noch Bruchstücke umherfliegen, deshalb die Schutzbrille, auch gegen Primerspritzer.

Unfallverhütung 2

Inzwischen gibt es Fahrzeuge mit Airbags z.B. in der Verkleidung der A-Säule. Hier endet in jedem Fall die Arbeit von Unkundigen, denn ein explodierender Airbag während der Arbeit ist nun überhaupt nicht lustig.

Ausbau 1

Am einfachsten ist der 'Ausbau' von Scheiben bei älteren Fahrzeugen, weil diese noch nicht geklebt, sondern nur in massiven Gummi-Dichtlippen gelagert sind. Auch hier gibt es schon mittragende Effekte, aber so richtig werden diese erst durch die geklebte Scheibe erreicht. Man erkennt sie am schwarzen Siebdruck am Rand. Dieser verdeckt nicht nur oft größere Teile der Karosserie, er verhindert auch das Eindringen von ultra-violettem Licht, das mit der Zeit den Kleber durch Entzug der Weichmacher angreifen würde.


Ausbau 2

Während also bei geklebten Scheiben ein besonders schneidefreudiger Draht mit dem Querschnitt eines Drachens (Bild) zum Einsatz kommt, können die Scheiben älterer Fahrzeuge einfach durch Abschneiden der äußeren Gummischicht mit dem im Bild ganz rechts dargestellten Werkzeug freigelegt werden. Natürlich sind oft eine Menge von Teilen vor dem eigentlichen Demontieren und/oder Herausschneiden zu entfernen. Dabei ist auf die Gängigkeit von Schrauben zu achten und bisweilen besondere Vorsicht nötig.

Ausbau 3

Ratsam ist in jedem Fall der Ausbau unmittelbar an die Scheibe grenzender Verkleidungsteile, auch wenn der Hersteller deren Entfernung nicht unbedingt empfiehlt. Der Scheibenaustausch bei im Werk vorgenommenen Aufbauten (z.B. bei Wohnmobilen) kann Schwierigkeiten bereiten. Hinzu kommen noch nachträgliche Einbauten durch den/die Besitzer(in), bei denen z.B. dünne Kabel zwischen Windschutzscheibe und Armaturenbrett verlegt wurden.

Ausbau 4

Der Draht kommt also erst nach reiflicher Überlegung und mit geeigneten Schutzblechen zum Einsatz. Er wird an einer (fast) beliebigen Stelle von außen nach innen durchgesteckt und an je einem Zieh- und Haltewerkzeug (Bild links und Mitte) mit Klemmschraube befestigt. Während einer innen an bestimmten Stellen immer wieder (inne-)hält, zieht der andere den Draht in Teilbewegungen möglichst ohne Lackbeschädigung außen herum, bis die Scheibe freiliegt. Früher angewandte Techniken des Erwärmens mit Strom beim Ziehdraht und/oder im Klebeband der Scheibe sind heute nicht mehr üblich. 12/14

Nächste Seite

Scheibeneinbau vorbereiten

Nächste Seite ...


kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis