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Die Karosserie ist das beinahe alles Entscheidende, was die vielen anderen Teile zusammenhält. In ihr manifestiert sich der Käuferwunsch. Nur wenige akzeptieren z.B. wegen einer bestimmten gewünschten Motorisierung eine Hülle, die ihnen nicht gefällt. Man merkt zwar an sich selbst, wie sich die Vorlieben anlässlich eines Autokaufs in eine Richtung bewegen und vielleicht auch verändern lassen, aber danach muss diese Vorliebe doch relativ lange Bestand haben, bis man sich wieder ein neues Auto leisten kann.

Wer in seinem Leben nicht gerade ein Haus kauft, für den gehört der jeweilige Autokauf in der Regel zu den wichtigsten Kaufentscheidungen. Man wundert sich, dass sich manche Leute mit entweder zu diffusen oder zu komplexen Vorstellungen überhaupt zu Kaufentscheidungen verleiten lassen. Da werden z.B. Anforderungen gestellt, dass ein Auto zugleich innen geräumig und außen kompakt sein soll. Da braucht ein Autoverkäufer schon viel Geduld.

Vielleicht reicht ja doch am Ende die Erkenntnis, dass man bei allzu vielen unerfüllbaren Forderungen an das neue Auto ohne ein solches dastehen wird, die Menschen zu etwas mehr Kompromissbereitschaft zwingt. Hinzu kommt bei vielen eine gewisse Markengebundenheit, die manche Alternative von vornherein ausschließt. Anscheinend beschäftigt man sich auch allzu gerne mit einem virtuellen Autokauf, weil ein echter im Moment gar nicht ansteht.

Für die Hersteller ist die Sache noch wesentlich komplexer. Sie müssen sich in immer kürzer werdenden Zyklen etwas Neues einfallen lassen. Natürlich darf das die bisherigen Käufer nicht vor den Kopf stoßen bzw. den Wert ihrer Fahrzeuge deutlich mindern. Auch gilt es, nicht allzu sehr aus der Designlinie der Marke herauszufallen. Besonders schwierig scheint die Aufgabe zu sein, wenn das abzulösende Design besonders erfolgreich war.

Viel interessanter ist es für die Designer-Riege, wenn man mit den Modellen davor Schiffbruch erlitten hat. Eine solche Katastrophe hat in der Regel eine radikalere Wende im Design zur Folge. Dann sind die Karosseriekünstler zwar stark gefordert, aber die gesteckten Grenzen sind wesentlich erweitert. Meist ist es so, dass einem mutigen Design nach entsprechendem Erfolg dann ein etwas mehr verwässertes folgt.

Jetzt gibt es natürlich verschiedene Entscheidungskriterien beim Autokauf. Die Einen lassen die Karosserie auf sich wirken. Dabei kann man ein feingliedriges Design wählen, an dem man fast jeden Tag seine Freude haben wird. Es gibt aber auch die meist unbewusste Suche nach Aufwertung durch das Auto, aus dem man steigt. Dabei wird eher ein größeres Modell gewählt oder eins mit dickeren Chromleisten. Schwierig ist, es beiden Käufertypen Recht zu machen.

Verrückt die Autokäufer, die früher z.B. für einen Saab viel Geld ausgaben, um zu betonen, dass sie ihr Auto nicht als Statussymbol betrachten. Oder die Leute, die einen Golf kaufen, der aber ein nostalgischer Käfer sein will. Vielleicht auch die Ford-Manager, die sich weigerten, einen Ford Scorpio zu fahren und damit ihre Stellung riskieren. Ganz häufig die jungen Leute, die in ein älteres Vehikel mehr Geld hineinstecken, als ein Neuwagen gekostet hätte.

Was für viele in Mailand oder gar Rom lebende Italiener vielleicht immer noch die Klamotten sind, über die sie sich identifizieren, das ist z.B. für viele Deutsche das Auto. Es ist so etwas wie eine zweite Haut. Man darf in zerbeulten Jeans aussteigen, aber eher nicht aus einem zerbeulten Auto. Viel Spott droht demjenigen, der einmal zur falschen Automarke gegriffen hat und von dieser, mangels Käuferinteresse nicht wieder loskommt.

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