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  Stoßfänger



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Warum gibt es sie eigentlich nicht mehr, diese wunderbar verchromten Gebilde, die sich früher Stoßstange nannten? Mit denen die Franzosen angeblich ganze Straßenzüge geparkter Autos mit gelöster Handbremse verschoben, um genügend Platz für das eigene Gefährt zu schaffen? Wahlweise oder nicht mit Gummiauflage (Bild 4), meist nicht verklebt, sondern leicht austauschbar.

Nein, seit den Neunzigern sind sie verschwunden. Dabei vertrugen sie doch kleinere Rempler besser als die heutigen, voll in das Design der Karosserie integrierten Stoßfänger, wo vielleicht der Lack angegriffen werden kann oder sogar die Kunststoffhaut reißt.

Das heutige, sogenannte Schürzen besser in die Karosserie integriert sind stimmt nur zum Teil, u.a. für einen VW-Käfer. Schaut man sich aber z.B. bestimmte amerikanische Fahrzeuge ähnlicher Baujahre (Bilder 2/3) an, entdeckt man sehr wohl der Karosserie angepasste Formen.

Schon immer gibt es eine federnde Wirkung bei der Befestigung. Dies erfolgte fast nie mit kleinstem Aufwand gradlinig zur Karosserie hin, sondern recht schräg mit einer gewissen Bewegungsfreiheit der Stoßstange zur Karosserie hin. Bei manch geringfügigem Aufprall genügte es, nur diese Streben auszutauschen bzw. zu richten.

Aber wehe, das Ding hatte eine Schramme. Dann könnte es doch noch im Vergleich zu heutigen Lackdoktoren den Kürzeren ziehen. Übrigens ist das große Umdenken bei den Stoßstangen vielleicht entscheidend durch Vorschriften in USA initiiert. Diese hatten wohl die Tendenz, die inzwischen zur Plage gewordenen, deutschen und vor allem japanischen Fahrzeuge zu benachteiligen.

Es gibt unglaubliche Stilblüten (Bild 7) als Folge der bis zu einer bestimmten Geschwindigkeit vorgeschriebenen Unverletzlichkeit der Karosserie. Porsche (Bild 8) hat das Gesetz noch relativ am elegantesten überwunden. Aber die Kunststoffhaut könnte schon damals als mögliche Antwort darauf geboren worden sein.

Dabei tut man heutigen Stoßfängern Unrecht, wenn man nur ihre Nachgiebigkeit gegenüber Fußgängern betont. Es ist ein komplettes System, auch zur Verteilung einseitig wirkender Kräfte auf beide Längsträger, womöglich nur auf die Verbindung dazwischen ohne die beiden zu beschädigen. Vergessen Sie nicht, die Versicherungen schauen da genau hin und bestimmen anschließend entsprechend zu zahlende Prämien.

'Crashbox' wird das Ding genannt, das sich beim etwas stärkeren Aufprall beweisen muss. Denn nicht unbedingt das absolute Maximum der auf die Passagiere zu übertragenden Verzögerungskräfte ist wichtig, sondern vielleicht noch mehr deren Verteilung über die Zeit. Übrigens ist im Zeitalter von 'Tailored Blanks' nicht mehr so sehr die Rede vom verformbaren Frontend. Das ersetzt meist schon z.B. der zweistufige Airbag. 02/15


Ob man das wirklich selbst so hinkriegt?



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