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  Cabrio-Rohkarosserie





Aufgabe

Das Modell, von dem diese Karosserie stammt, ist wohl nur in der Gesamtansicht eindeutig erkennbar. Das liegt auch daran, dass so eine Rohkarosse kaum Außenhaut zeigt. Diese wird von vielen Kunststoff-Anbauteilen, wie z.B. den erweiterten Stoßfängern gebildet. Da bleiben als Erkennungsmerkmale nur die hintere Haube und die Türen, bei denen die Blechaußenhaut bis weit unterhalb der Taille gezogen ist. Es wird ebenfalls deutlich, wie wichtig die Leuchten zur Identifizierung eines bestimmten Fahrzeug-Typs sind.

Funktion

Auffallend ist im ersten Bild die Aufnahme für den Achsantrieb und die Hinterachse. Schraubenfedern und Schwingungsdämpfer sind wohl jeweils getrennt angeordnet. Man kann auf der linken Seite die zusätzliche Ausbuchtung für die Schraubenfeder gut erkennen. Dadurch können die Radhäuser trotz breiter Reifen relativ schmal gehalten werden. Auffallend auch die zusätzliche diagonale Verstrebung hinter der Achsaufnahme. Sie wird nachträglich montiert und ist zur Stabilität der Karosserie unbedingt nötig.
Wenn man das Heck in Bild 2 mit der Front in Bild 3 vergleicht, ist die Vorsorge gegen Auffahrunfälle doch recht verschieden. Hinten muss die Stoßstange allein den Aufprall abfangen, vorne wird deren Arbeit von zwei (hier noch nicht montierten) Pralldämpfern unterstützt. Diese sind mit kräftigen Längsträgern verschraubt, die sich über dem Tunnel gegeneinander, nach oben und gegen weitere Längsträger abstützen. Sie können bei kleineren Aufprallgeschwindigkeiten (meist unter 15 km/h) ausgetauscht werden und halten Schäden von der eigentlichen Karosserie ab.
Spätestens im letzten Bild wird der enorme Aufwand bei der Konstruktion einer Cabrio-Rohkarosserie deutlich. Die vorderen Längsträger stützen sich sowohl nach außen hin als auch auf Trägern rechts und links neben dem Tunnel ab. Sie werden nach seitlichem Abknicken noch einmal größer und vereinen sich außen mit den Schwellern, die vermutlich aus mehrfachen Blechlagen bestehen. Unten an der A-Säule entsteht so auf jeder Seite ein wichtiger Knotenpunkt. Zumindest durch die sichtbaren Sicken dürfte auch der vordere Bogen um den Tunnel etwas verstärkt sein. Zur weiteren Querverstrebung scheint eine Domstrebe zwingend nötig zu sein.
Schauen Sie sich einmal die Z4-Außenhaut an. Durch ihre Kanten und leichten Wölbungen nach innen wirkt die Karosserie besonders leicht. Von dem massiven Eindruck der Rohkarosserie ist nichts zu sehen. Auch bei anderen Cabrios ist der enorme Stabilitätsaufwand unter dem (relativ kleinen) Blechmantel von außen meist nicht wahrnehmbar. Sie scheinen in der Regel sogar leichter zu sein als zugehörige Limousinen oder Coupes.
Bild 4 schließlich zeigt den großen Tunnel, der verschiedene Getriebe und im hinteren Teil die Kardanwelle aufnehmen muss. Er kostet zwar viel Platz, leistet aber auch einen Beitrag zur Versteifung der Karosserie. 09/06



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