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Wie schon erwähnt, wird im Team gearbeitet. Handelt es sich nicht gerade um eine der eher seltenen Neuentwicklungen, kommt es darauf an frühzeitig auf die Bedürfnisse für andere Bereiche zuständiger Entwickler Rücksicht zu nehmen. Wobei es mit Sicherheit bisweilen auch heißt, wer zuletzt kommt, den bestraft das Leben.

Wehe, wenn einander widersprechende Entwicklungen schon weit vorangetrieben wurden. Ferdinand Piësch hat einmal kurz vor Serienanlauf eines Polo-Modells entschieden, diesen mit noch mehr seitlichen Verstärkungen auszustatten. So wichtig das Abschneiden im NCAP-Test auch ist, aber ein verspäteter Serienanlauf kostet bestimmt Millionen.

Natürlich birgt eine Dissens in der Regel keine Lösung, auch wenn sie noch so frühzeitig angegangen wird. Da sind dann Regeln gefragt, die über die jeweilige Entwicklung weit hinausgehen. An diesen kann man sich dann orientieren. Es ist trotzdem erstaunlich, wie in dem oft engen Korsett solcher Regeln trotzdem viele Varianten entstehen, von denen sich in letzter Zeit bisweilen auch die etwas gewagteren durchsetzen.

Das Designerleben wird durch einen seltsamen Dualismus der mehr einsamen Ideenfindung und der Erklärung und Verteidigung von diesen im Team geprägt. Beides zusammen führt nur zu einer Selbstverwirklichung. Aber noch mehr sind die Personen zu bewundern, die Teams von Designern an Überanspruchung und Hoffnungslosigkeit vorbei leiten müssen.

Eng verwoben, sollte die Entwicklung mit der Produktion sein. Natürlich spielen auch die Kaufleute und der Vertrieb eine wichtige Rolle. Und seltsamerweise ordnet sich das Design nicht in diese Phalanx auf gleicher Höhe ein, sondern hat mit allen diesen Bereichen zu tun. Design ist alles. Funktioniert es nicht, ist schnell alles nichts.

Wer hat nicht schon einmal Triumphgefühle oder ziemliche Enttäuschung verspürt, als seine Ideen in die Tat umgesetzt waren. Beim Designer fängt das beim dreidimensionalen Modell an, dass zunächst 1 : 5 außen und sogar 1 : 1 den Innenraum darstellt. Ein wichtiger Einflussfaktor blieb bisher unerwähnt, der Gesetzgeber, oder besser die unterschiedlichen in verschiedenen Regionen der Erde. So ist zurzeit einmal nicht die USA führend sondern Europa, bei den Regeln zur Kollision mit Fußgängern.

Erstaunlich, dass sich im Moment (2014) aber fast noch mehr im Innenraumdesign tut. Das hängt mit der zunehmenden Display-Summierung zusammen. Teilweise unerfüllbare Wünsche werden an die Bedienung gestellt. Und schon wieder gibt es zwei benachbarte Fachgebiete des Designs, die Ergonomie und die Haptik. Zusätzlich darf das Armaturenbrett vom günstigen zum teuren Modell nicht zu gleich aussehen, aber auch nicht zu unterschiedlich zu bedienen sein.

Genug der Vorbereitung, wir lassen Modelle entstehen. Früher waren die aus Holz (Bilder unten) und dienten natürlich auch der Fertigung. Man konnte Bleche so anpassen, dass sie nachher auch wirklich eine Karosserie mit vernünftigen Lichtfugen ergaben. Natürlich war bei der Fertigung von Hand Nacharbeit nötig, wenn z.B. eine Tür ersetzt werden musste.


Heute kommt die Form aus dem Rechner. Ergänzt durch wenige zusätzliche Daten kann die Form 1:5 auch maschinell gefertigt werden. Kriegt ein Projekt eine weitere Chance, ersteht das weitaus teurere 1:1-Modell. Hierbei ist dann wohl eher Handarbeit gefragt. Es kann sogar mit Folie lackiert sein und auf einem speziellen Bock nach draußen geschoben werden. Sonnenlicht und Design müssen unbedingt zueinander passen. 07/14

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