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  Cabrio




Aufgabe

Fahren ohne Dach und möglichst auch ohne störende Überrollbügel soll so ermöglicht werden. Bei einsetzendem Regen bietet das Verdeck meistens per Knopfdruck wieder Schutz. Die Sicherheit darf darunter nicht leiden und alle Sicherheits- und Komfortangebote der Fahrzeuge mit festem Dach sollten ebenfalls vorhanden sein. Trotz dieser Probleme und damit verbundener hoher Preise sind Cabrios besonders auch in Deutschland beliebt wie nie zuvor.

Cabriolet (franz. cabriole - Luftsprung)

Funktion

Der Entwurf eines Cabriolets zeigt, wie sehr das Dach und die geklebten Scheiben zur Stabilität beitragen. Die Verstärkungen an der Karosserie kosten ca. 100 - 200 kg extra. Trotzdem verhält sich eine Cabrio-Karosserie auch bei geschlossenem Verdeck nicht so ruhig wie ein Auto mit festem Dach. Viele Cabrios brauchen deshalb zusätzlich Schwingungstilger. Das sind ein oder zwei schwere Massen, die an Gummilagern aufgehängt sind und Schwingungen der Karosserie durch Gegenschwingungen abbauen. Hier merkt man den z.T. erheblichen Aufwand, den der Hersteller beim Bau eines Cabrios treiben muss.
Der Kraftstoffverbrauch eines Cabrios kann nur wegen der langsamen Gangart seiner Fahrer(innen) geringer sein. Die technischen Voraussetzungen dazu hat es jedenfalls nicht. Neben dem höheren Gewicht sind der Luftwiderstandsbeiwert und bisweilen auch die Querschnittsfläche größer. Wer also seine Motorleistung möglichst effektiv in Vortrieb umsetzen will, sollte kein Cabrio wählen.
Auch bei der Sicherheit kommt es schlechter weg. Außer einer nicht mit dem Dach nach hinten verbundenen A-Säule und einem verstärkten Schweller hat das Cabrio gegen den Seitenaufprall weniger als ein geschlossenes Coupe zu bieten. Falls kein Überrollbügel vorhanden ist, fehlen B- und C-Säule komplett. Immerhin haben die Hersteller etwas für den Schutz bei Überschlag getan. War das früher z.T. der Überrollbügel, so wird dessen Fehlen durch in Kopfstützen integrierte oder bei einem Unfall sehr schnell ausfahrende Bügel ersetzt. Auch der Rahmen um die Windschutzscheibe ist verstärkt. Neu sind klappbare, feste Dächer, die sogar das früher im Winter übliche Hardtop ersetzen.
Auch andere Nachteile des Cabrios sind gemildert worden. Z.B. das Kofferraumvolumen kann zumindest bei geschlossenem Verdeck vergrößert werden, weil die Verdeckwanne aus festem Blech weggelassen wurde. Trotzdem bleibt bei viersitzigen Cabrios weniger Raum auf den Rücksitzen. Bei zweisitzigen, Roadster genannt, ist das Platzangebot ohnehin begrenzt.
Besonders spektakulär ist die elektrische oder elektro-hydraulische Betätigung des Verdecks. Aus Sicherheitsgründen ist dies nur bei stehendem oder langsam fahrendem Fahrzeug möglich. Nicht bei allen werden dabei auch ein zentraler in der Mitte oder zwei Schließbügel an den Seiten oberhalb der Windschutzscheibe mit verriegelt. Ist eine feste Abdeckung für das aufgeklappte Verdeck vorhanden, so sind zumindest hinten alle Arbeiten erledigt. Wenn nicht, dann muss noch die Schutzhülle (Persenning) über das Verdeck gestülpt werden. Auch dies ist bei manchen Fahrzeugen kleiner Serien eine zeitraubende Angelegenheit. Wenn allerdings keine scharfkantigen Teile überstehen, ist auch das Fahren ohne Persenning erlaubt. Jedoch kann die Innenverkleidung dabei Staub ansetzen.
Ein Verdeck braucht Pflege und hat in der Regel nicht die Lebensdauer des Fahrzeugs. Je länger es im geöffneten Zustand verbleibt, desto stärker bilden sich Falten, an denen es nach einiger Zeit reißt. Bei Nässe können sich auch unangenehme Flecken bilden. Bei Kunststoff-Heckscheiben ist beim Einklappen besondere Sorgfalt nötig. Auch muss das Verdeck immer sauber sein, weil Schmutz im eingeklappten Zustand feine Rillen in die Scheibe schleift. Zumindest mit einem Kunststoffverdeck darf man noch in die Waschstraße, bei einem Stoffverdeck ist das in der Regel nicht erlaubt. Hier ist dann noch mehr Pflege erforderlich, z.B. das Ausbürsten der Verunreinigungen mit klarem Wasser. Erst wenn der Stoff vollkommen trocken ist, darf die Imprägnierung erfolgen. Am besten kauft man einen Roadster, der hat ein kurzes und meist sehr einfaches Verdeck. Noch besser ist ein Spider, der hat überhaupt keins. Allerdings muss man einkalkulieren, bei Regen auf dem Autobahn-Standstreifen anhalten und im Stau einen riesigen Regenschirm aufklappen zu müssen, was aber auch nicht erlaubt ist ... 09/08


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