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Abblendbarer Innenspiegel



Zugegeben, die Amerikaner fahren schon lange damit herum. Sie schätzen Annehmlichkeiten, denen sie keine Beachtung schenken müssen. Zusätzlich ist ein abblendbarer Innenspiegel auch noch ein Sicherheits- Feature, weil man nicht dauernd den Innenspiegel umschalten muss. Tausendfach zu hören: Die Hände bleiben am Lenkrad.

Wie aber funktioniert so ein Wunderding, kaum größer als ein bisheriger Innenspiegel? Es ist ein komplettes System mit Sensorik und Aktuatorik auf engstem Raum. Natürlich braucht es Stromversorgung, durch die Sensoren abgefragt werden können. In der Regel einer nach vorn und einer nach hinten. Unserer im Bild hat zwei nach hinten. Die Helligkeit wird verglichen und wenn von hinten mehr Licht kommt als von vorn, wird stufenlos abgeblendet.

Dieser Spiegel hat nicht ein sondern zwei Gläser und eine Art Flüssigkeit, die aus gleichförmigen Kristallen besteht. Die soll normalerweise sich gut verteilt zwischen den beiden gegeneinander versiegelten Glasscheiben befinden. Bei älteren Oberklasse-Fahrzeugen kann hier schon einmal Flüssigkeit fehlen oder falsch verteilt sein. Der Austausch des Spiegels ist dann nötig, aber nicht ganz preiswert.

Ist also die Verteilung zwischen den Glasscheiben in Ordnung, genügt es, eine Wechselspannung im Bereich von nur einem Volt anzulegen, um die Ausrichtung der Kristalle zu ändern und mit der Spannung zunehmend Licht zu absorbieren (eigentlich 'verschlucken'). Damit wird die störende Blendung für den/die Fahrer/in gemildert. Natürlich ist dadurch auch die Sicht durch den Innenspiegel nach hinten eingeschränkt. 10/13








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