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Elektrischer Bremskraftverstärker 1




Seit ESP hat ein Bremssystem die Fähigkeit der selbständigen Betätigung auch ohne Zutun des/der Fahrer/in. Gleichzeitig wurde die Verstärkung der Bremskraft immer komplizierter. Schon vom Dieselmotor kennt man die Vakuumpumpe. Es gab aber dann immer mehr Fahrzeuge mit zu wenig oder zu wenig konstantem Unterdruck.

Mit der Einführung von E-Gas musste der Unterdruck-Bremskraftverstärker um seinen Stammplatz fürchten, spätestens aber, wenn Fahrzeuge 'segeln', also rollen mit abgestelltem Motor. Man kann natürlich bei der Vakuumpumpe bleiben und diese elektrisch antreiben.

Inzwischen erhielt der Bremskraftverstärker noch einen Pedalwertgeber und die hintere Bremse eine E-Betätigung z.B. fürs Anfahren am Berg. Doch es half alles nichts, mit der Einführung der Rekuperation wurde es schwierig. Der/die Fahrer/in soll den Übergang vom Rekuperieren zum echten Bremsen möglichst nicht bemerken.

Und hier ist der elektrische Bremskraftverstärker echt im Vorteil, weil er für Volumenausgleich sorgt. Dadurch gibt es zwischen den beiden Phasen keinen Leerweg. Die Bremse lässt sich gleichmäßig von Null an bis zur Höchstbremskraft* am Pedal dosieren. Man braucht keinen Unterdruck mehr.

Sie merken schon den Vorteil für reine E-Mobile. Hier spricht die Firma Bosch von eigentlich dreifacher Redundanz. Denn neben der elektrischen Verstärkung beziehungsweise automatischen Betätigung bleibt die Mechanik erhalten. Und zusätzlich ist dann ja noch ESP vorhanden. Denn eins kann die im Bild dargestellte Einheit oben nicht, einzelne Räder gezielt abbremsen. 09/15
*Pedalhersteller garantieren in der Regel bis 1.500 Newton.

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