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  Bremse löst nicht





Kennen Sie das? Sie fahren gemütlich und rollen dementsprechend auch langsam und ohne zu bremsen aus und dennoch kommt das Fahrzeug nur mit einem kleinen Ruck zum Stehen. Ich hatte mal ein Auto, da wusste ich exakt in diesem Moment, es ist mal wieder soweit.

Wenn wir das Problem eindeutig auf einen Fehler an der (hydraulischen) Bremse zurückführen können, z.B. durch Aufbocken und Drehen der Räder, dann gibt es drei mögliche Ursachengruppen: Entweder hat das Auto einen konstruktiven Fehler oder es ist schon älter oder irgendetwas ist falsch montiert bzw. eingestellt.

Beginnen wir bei den konstruktiven Fehlern. Unter mehreren Möglichkeiten greifen wir einen heraus, das ist das Verkanten der Kolben in der Bremszange. Grundsätzlich sind für das Lösen einer Bremse entweder kleine Federn (Trommelbremse) oder elastische Ringe bzw. Scheibenschlag verantwortlich. Jedenfalls sind die Kräfte der die Bremse lösenden Elemente oft sehr viel geringer als die der betätigenden.

So kann also ein sich verkantender oder aus anderen Gründen schwergängiger Kolben durch den enormen Druck beim Bremsen noch gut in Position gebracht werden, bleibt aber dort hängen und sorgt an dieser Radbremse nicht nur für einseitigen Verschleiß, sondern kann schon im Fahrbetrieb eine Bremse zum Glühen bringen.

Das gilt übrigens für fast alle Fehler, die das ordnungsgemäße Lösen einer Bremse verhindern. Die zweite Gruppe von Ursachen betrifft das Quellen von Gummi und tritt z.B. an alten Bremsschläuchen nach innen auf. Der Bremsdruck kommt noch an, aber zurück ist der Weg versperrt.

Während man bei Kolbenklemmern noch (meist vergeblich) hoffen kann, diese durch Feinbearbeitung glätten zu können, hilft bei gequollenen Schläuchen wirklich nur der Austausch. Natürlich können sich auch Ablagerungen in einem hydraulischen System so geschickt versammeln, dass es zu einem Stau kommt.

Die dritte Gruppe von Fehlern betrifft das wohl wichtigste Aggregat des hydraulischen Systems, den Hauptbremszylinder. Statt nur beim Bremsen ist er immer in Aktion. Das kann an verstopften Bohrungen zum Ausgleichsbehälter hin liegen. Oder die Kolben sind in dauernd betätigtem Zustand.

Nachdem man die Sache von der Pedalseite her untersucht hat, bleibt meist nur das Absaugen von Bremsflüssigkeit und der Abbau des Ausgleichsbehälters. Mit ein wenig Glück je nach Bauart und Anordnung kann man von oben durch die jeweilige Ausgleichsbohrung in den Zylinder hineinsehen.

Ist bei nicht gedrücktem Pedal der Gummi der Manschette oder gar ein Teil des Kolbens zu sehen, hat man eine der möglichen Ursachen gefunden. Auf jeden Fall hat dann die Kolbenstange zu wenig Lüftungsspiel. Das kann an einem verstellten Pedal, falscher Montage oder einem nicht mehr ganz zurückkehrenden Kolben liegen.

Natürlich ist möglicherweise auch der Bremskraftverstärker schuld. Wenn der nämlich seine Tätigkeit aufnimmt, ohne dass ein Bremsvorgang stattfindet, kann die Bremse ebenfalls nicht in den gelösten Zustand zurückkehren. Vielleicht hilft es, ihn einfach abzuklemmen, die Öffnung zum Motor hin zu verschließen und bei der Probefahrt peinlich genau auf die drastisch gestiegenen Pedalkräfte zu achten. 10/11


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