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  Bremsbelag 1




Aufgabe

Ein guter Bremsbelag soll ein optimaler Reibungspartner für die Bremsscheibe oder -trommel auch bei Nässe sein und trotzdem einen nicht zu großen Abrieb haben. Die Leistung einer Bremse ist der des Motors in jedem Fall überlegen, auch bei Supersportwagen. Denn in der Regel verzögern sie über einen bestimmten Geschwindigkeitsbereich besser als sie beschleunigen. Der Bremsbelag muss Temperaturen bis zum eventuellen Glühen der Scheibe (ca. 800°C) aushalten und auch nach zehn Vollbremsungen noch akzeptable Verzögerungswerte liefern. Dadurch sollen lange Passabfahrten simuliert werden. Wichtig ist auch eine gute Vorsorge gegen Quietschen.

Funktion

Die genauen Materialanteile eines Bremsbelags werden wohl immer das Geheimnis der Hersteller bleiben. Die meisten Bremsbeläge sind aus mehr organischen Materialien. Dazu gehören neben dem geringen Anteil von Metallen und Verstärkungsfasern hauptsächlich Füllstoffe und Gleit- bzw. Bindemittel (z.B. Harze). Sintermetall-Beläge sind neben vereinzeltem Vorkommen bei sportlichen Fahrzeugen neuerdings verstärkt den Motorrädern und traditionell dem Rennsport vorbehalten. Mehr zu Materialien hier.
Sinterwerkstoffe entstehen allgemein aus einer genau abgestimmten Mischung verschiedener Metallpulver. Im Falle von Bremsbelägen gehören Metallfasern, Siliziumcarbid oder Eisensulfid und z.B. Graphit als Gleit- oder Bindemittel dazu. Im Wirklichkeit sind es bis zu 15 verschiedene eingesetzte Werkstoffe, bei organischen Belägen bis zu 30. Manche Hersteller betonen, dass ihre Beläge kein Antimon, Blei und Cadmium enthalten. Zum Sintern gehört nach dem Mischen das Verbinden mit einer Trägerplatte, Pressen unter Hochdruck, die Bearbeitung und länger dauerndes Erhitzen (300°C). Bei der Nachbearbeitung geht es um die Maßhaltigkeit und das Glätten der Oberfläche und evtl. Einfräsen von Nuten. Diese vermeiden genauso wie Fasen oder Abschrägungen evtl. Geräuschentwicklung beim Bremsen.
Sinterbeläge vertragen wesentlich höhere Temperaturen, haben einen höheren Reibwert, erzeugen weniger Riefen in der Scheibe und halten deutlich länger (außer an Rennwagen). Sie sind auch unempfindlicher gegen Spritzwasser. Leider übertragen sie die Wärme zur Bremszange besser, was problematisch für die Bremsflüssigkeit sein kann. Organische Beläge benötigen noch eine gewisse Einfahrzeit, gesinterte müssen sich nur den Bremsscheibe anpassen.

Asbest

Die Hersteller in Europa haben bis spätestens 1990 (USA 1985) auf asbestfreie Beläge umgestellt.

Wichtig

Organische Beläge setzen etwa 40% der Betätigungskraft am Belag in Bremskraft um ( = 0,4).

Zusätzlich

Die Quietschgeräusche beim Bremsen können Fahrer(in) und Umwelt nerven. Abhilfe dagegen:
- mehrere Kolben von der gleichen Seite,
- Bremssattel mit Schwingungstilger,
- Lack oder Beschichtung


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