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  Auflaufbremse - Rückwärtsfahrt



Aufgabe

Die alten Auflaufbremsen hatten einen argen Nachteil. Immer wenn man rückwärtsfahren wollte, musste jemand am Hänger die Handbremse anziehen. Dann fuhr das Zugfahrzeug ein wenig an, damit hinten eine federbelastete Lasche eingeklemmt werden konnte. Nach dem Lösen der Handbremse stand der Rückwärtsfahrt nichts mehr im Wege. Und wenn man dann vorwärts ein wenig heftiger anfuhr, konnte die Lasche von selbst wieder in ihre Ausgangslage zurückkippen oder auch nicht ...

Funktion

Heute ist man da mit der Mechanik deutlich weiter. Man macht sich den Unterschied zwischen Abbremsung und Rückwärtsfahrt zunutze. Auch wenn abgebremst wird, dreht sich die Trommel gegenüber der Ankerplatte immer in die gleiche Richtung. Die Zeichnung oben soll das Prinzip verdeutlichen. Solange bei Vorwärtsfahrt gebremst wird, bleiben die beiden Bremsbacken in dieser Stellung. Auch der Drehpunkt der rechten, ablaufenden Backe ändert sich nicht.
Dreht sich aber die Bremstrommel rückwärts, so wird ein Bremsvorgang ausgelöst, der zusammen mit der Drehung der Bremstrommel bewirkt, dass die rechte Bremsbacke gegen eine Feder auf den mehr inneren Drehpunkt geschoben wird. Der Hänger kann mit einem erhöhten Kraftaufwand rückwärts geschoben werden. Der Kraftaufwand durch eine verbliebene Reibung der Beläge an der Trommel ist nötig, um die Feder vorgespannt zu halten. Lässt er nach, kehrt die rechte Bremsbacke auf ihren alten Drehpunkt zurück. 05/10



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