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Nein, die Animationen oben entsprechen nicht genau dem Antrieb des Toyota Prius. Der ist noch ein klein wenig komplizierter. Hier soll nur das Prinzip eines Fahrzeugs dargestellt werden, bei dem der Elektromotor die immer noch etwas verschleißbehaftete Kupplung und das Getriebe ersetzt.

Beide Motoren greifen über einen Planetentrieb in das Geschehen ein, sind also ständig mit dem Achsantrieb (hier eines Frontantriebs/Quermotor) verbunden. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob nun der Verbrennungsmotor auf das Sonnenrad und der E-Motor auf den Planetenradträger, wie oben dargestellt, zugreift oder umgekehrt.

Die Animationen 1 und 2 sind noch vergleichsweise einfach zu verstehen. Unter der Voraussetzung, dass der Verbrennungsmotor nicht dreht, kann sich das Drehmoment des E-Motors in der einen oder anderen Drehrichtung auswirken. Man entfernt sich ein Stück weit von zuhause, ohne Kraftstoff zu verbrauchen, hat allerdings auch keine Heizung außer vielleicht einer elektrischen.

Der eigentliche Clou ist die Integration des (in diesem Fall) Vierzylinders. Wie er angeworfen wird, lassen wir beiseite. Wichtiger ist, wie er im optimalen Drehzahl- und Lastbereich gehalten wird und das möglichst bis zur Autobahn-Richtgeschwindigkeit.

Beachten Sie den E-Motor, der in Animation 3 rückwärts dreht. Dabei produziert er Strom und das kann vom Motormanagement geregelt werden. Der Elektromotor, der in diesem Fall also als Generator läuft, ist mit dem Planetenradsatz verbunden, der Achsantrieb mit dem Hohlrad. Der Verbrennungsmotor treibt über das Sonnenrad an. Jetzt ist die Frage: wohin? Wird dem Elektromotor viel Strom abverlangt, geht mehr Drehzahl auf den Achsantrieb. Bei wenig Stromabgabe geht die Drehzahl auf den Generator. Es ist, wie bei einem Fahrzeug ohne Sperre im Winter. Das Drehmoment sucht sich immer den leichtesten Weg.

Aber Vorsicht, ganz so einfach ist es nicht. Denn nicht immer reicht das Drehmoment des Verbrennungsmotors zum schnellen Fahren und starken Aufladung. Also gehört dazu eine ausgeklügelte Drosselklappenverstellung, die natürlich auch den Fahrerwunsch z.B. nach Beschleunigung berücksichtigen muss. 02/10



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