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E-Mobile brauchen einen anderen Gesamtaufbau.

Zukünftig wird man aber Autos speziell für den Einsatz von E-Motoren und vor allem Batterien konstruieren müssen. Hier muss man besonders gewichtssensitiv vorgehen, gerade weil die 'Tanks' so schwer sind. Alles unnötige, wie z.B. ein Schaltgetriebe, sollte verschwinden. Vielleicht ändert sich sogar die herkömmliche Antriebstechnik mit Wellen bis zu den Rädern.

Andere Konstruktionen und andere Verkehrsregeln

Ähnlich der Situation in der Formel 1 damals mit der enormen Gefährdung der Fahrer gehört auch die herkömmliche Fahrgastzelle auf den Prüfstand. Vielleicht kann man hier wirklich vom Rennsport lernen, Sicherheit bei geringem Gewicht zu garantieren. Eventuell müssen sogar die Verkehrsregeln zugunsten von Energieeinsparung geändert werden. Dann bedeutet Tempo 50 eben, dass diese Geschwindigkeit ab dem Schild durch Leerlauf (oder Rekuperation) anzustreben ist.

Wann kommen wir über die bloßen Ankündigungen hinaus?

Noch kein wirklich taugliches Großserienfahrzeug für den Alltagsverkehr ist im Moment (2010) frei zu kaufen. Auf Messen werden Bauteile ausgestellt und Projekte angedeutet. Fahrzeuge großer Hersteller gibt es, wenn man sie als Privatmensch überhaupt ergattern kann, zu Leasingkosten, weil man dem Kunden das Risiko eines eventuellen, teuren Batterieaustauschs nicht zumuten will. Trotzdem zahlen die Hersteller kräftig drauf.

Ein Auto braucht meist nur einen sehr begrenzten Aktionsradius.

Schaut man sich die künftigen Verbraucher von E-Mobilität an, dann stellt sich heraus, dass nur etwa 10 Prozent weiter als 20 km von einer etwas größeren Stadt entfernt wohnen. Für den absolut größten Teil der Bevölkerung wären also gut 40 km Reichweite schon hilfreich, bei ausreichender Auflademöglichkeit dort sogar nur gut 20 km. Hat die Firma Toyota also recht, wenn sie ihren Hybridantrieb nur mit Batterien für 20 km Reichweite ausrüstet.

Vom Image her hat die E-Mobilisierung gute Marktchancen.

Man darf nur hoffen, dass bei der Imagewerbung von Elektroautos weiter so positiv läuft. Nur etwas über 10 Prozent der Bevölkerung ist skeptisch, der Rest steht solchen Fahrzeugen grundsätzlich positiv gegenüber. Besonders positiv ist der riesige Anteil von Autofahrer/innen, die eine Garage für ihr Gefährt haben oder jedenfalls einen festen Platz, an dem die Batterien aufgeladen werden könnten.

Gleiche Reichweite und gleicher Kaufpreis -> unmöglich

Aber Vorsicht, der Informationsstand über Elektromobilität ist nicht sehr hoch. Das kann bedeuten, dass Sie von einem Elektroauto die gleichen Eigenschaften wie von ihrem bisherigen erwarten und das ist ja wohl objektiv nicht der Fall. Immerhin würde ein wenn auch kleiner Prozentsatz der Leute mehr für ein solches Auto bezahlen. Fast alle erwarten beim Kauf Zuschüsse vom Staat. Man könnte die Haltung der Bevölkerung als vorsichtig abwartend bezeichnen.

Kein zukünftiger Stadtverkehr ohne E-Mobile möglich

Dabei liegen die Vorteile doch auf der Hand. Für die Städte, die sich inzwischen durch City-Maut schützen, ist das E-Mobil geradezu ideal. Klein sind die Fahrzeuge und dort zumindest abgasfrei. Der Elektromotor scheint hier mit seinem guten Durchzugsvermögen auch bei kleiner Höchstleistung gerade richtig. Nur das 'Tanken' müsste noch organisiert werden. Wer darf und wie lange, da sind noch Hürden zu überwinden.

Probleme: Gewicht, Aerodynamik, Haltbarkeit, Preis

Ja, der Pferdefuß der elektrischen Antriebstechnik liegt tatsächlich zurzeit bei den Kosten und der mangelnden Reichweite. Durch Powermanagement und sowohl leichte als auch (für den Überlandverkehr) aerodynamische Fahrzeuge kann man viel erreichen, aber z.B. in den Urlaub oder zur weiter entfernten Arbeitsstelle kommt man damit nicht. Dabei ist nicht nur das Gewicht der neuartigen Batterien, sondern auch der Kauf- bzw. Austauschpreis (noch ca. 500 €/kWh) hinderlich.

Teil 3

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