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  Formel-1-Getriebe






So ganz ist die Bezeichnung 'F1-Getriebe' nicht zutreffend.

Das ist natürlich nicht das genaue Abbild eines Formel-1-Getriebes. Dieses dürfte eher gradverzahnt sein, weil es auf Wirkungsgrad und nicht auf Geräuschkomfort ankommt. Außerdem wird hier elektrisch oder elektrohydraulisch geschaltet. Dadurch kann die Zahl der Gänge auch noch höher sein. Die Synchronisation ist bei einer solchen Schaltung auch entbehrlich. Aber der grundsätzliche Aufbau des Getriebes bleibt.

Motor, Mehrscheibenkupplung, Getriebe mit Kegel- und Tellerrad

Bei längs eingebautem Motor ist immer eine Kombination aus Kegel- und Tellerrad erforderlich, allerdings meist hinter dem Getriebe im Achsantrieb. Beim Porsche Carrera GT ist diese direkt hinter der Kupplung am Eingang zum Getriebe (Pfeil nach unten) angeordnet. Der Motor kann durch die Mehrscheibenkupplung für einen niedrigen Schwerpunkt ziemlich tief angeordnet sein.

Unten von vorn hinein, oben zu beiden Seiten heraus

Auf den ersten Blick ist die Darstellung oben etwas verwirrend. Die hellgrauen Zahnräder sind eine Etage höher und damit über den beiden eigentlichen Getriebewellen angeordnet. Mit 'S' ist ein mögliches Sperrdifferenzial bezeichnet. Unmittelbar an diesem kann die rechte Antriebswelle angeflanscht werden (rechter Pfeil). Der andere Pfeil deutet auf die mögliche Position der linken Antriebswelle hin. Beide Wellen sind wegen der Raddurchmesser deutlich höher gelagert als die Kurbelwelle.

Sieben Festräder stehen sieben Losrädern gegenüber.

Wie ist denn der Kraftfluss? Die vordere Getriebewelle wird vom Tellerrad in deren Mitte angetrieben. Alle Räder sind hier fest mit der Welle verbunden, Rückwärts-, 1. und 2. sind auf der rechten, 3. bis 6. Gang auf der linken Seite zu finden. Alle Räder kämmen mit Losrädern auf der hinteren (unteren) Getriebewelle außer dem Tellerrad und dem Rückwärts-Gangrad ganz rechts, das über ein kleines Zwischenrad mit dem entsprechenden Losrad verbunden ist.

Hintere Getriebewelle, zwei Zahnradpaare, Achsantrieb

Wenn Sie jetzt die einzelnen Gänge schalten, werden Sie kaum einen Unterschied zu anderen Wechselgetrieben bemerken. Der Rest des Kraftflusses ist schnell erklärt. Statt einer großen Übersetzung zum Achsantrieb gibt es, wahrscheinlich wegen der kompakten Bauweise, zwei kleinere über zwei Zahnrädern auf einer weiteren Zwischenwelle oberhalb der hinteren Getriebewelle. In deren Mitte gegenüber dem Kegelrad ist also das Abtriebsstirnrad zu der darüber liegenden Welle befestigt. Mit den grau gezeichneten Rädern erfolgt die Kraftübertragung auf die Hinterachse.

Bewegungen des Schaltknüppels auf Schaltwelle übertragen

Die Schaltung wurde extra für den Carrera GT konzipiert. Angeblich bestehen die blau und grün dargestellten Verbindungen zu der untersten (Schalt-)Welle aus kugelgelagerten Stahlbändern. Auf der Schaltstange davor lassen sich anders als sonst alle Schaltgabeln einzeln bewegen. Je nach Drehung der Schaltwelle greift eine der verschieden angeordneten Klauen auf immer nur eine Schaltgabel. Diese bewegt sich dann jeweils nach rechts oder links, wenn der Gangknüppel nach oben oder unten geht. 12/07




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