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  Overdrive





Auch in Deutschland benutzt man seit der ersten Begegnung mit dieser Art Getriebe den Begriff 'Overdrive'. Er bezeichnet so etwas wie über das 'normale' Fahren hinausgehend. Man könnte ihn aber auch nachgeschaltetes Zweiganggetriebe nennen.

Der Begriff kommt also ursprünglich aus Großbritannien, wo die Regierung in längst vergangenen Zeiten mit der extensiven Besteuerung der Bohrung eine Flut von Langhubern auslöst. Dem Vorteil des besseren Drehmoments stehen die Nachteile der kleineren Ventile und der hohen Kolbengeschwindigkeiten gegenüber.

Genau für letzteres bietet der Overdrive eine Lösung an. Er wird im dritten oder noch sinnvoller im vierten Gang zugeschaltet und verändert damit das Übersetzungsverhältnis so, dass der Motor für höhere Geschwindigkeiten eine geringere Drehzahl braucht, also geschont wird.

So ein lang übersetzter, großer Gang wird auch heute noch Schongang genannt, obwohl es Overdrives schon lange nicht mehr gibt und ihre Funktion in das normale Getriebe integriert ist. Zur Zeit seiner Entstehung ist der Overdrive optional, kann also durch eine längere Kardanwelle und andere Getriebeübersetzungen teilweise ersetzt werden.

Es gibt ihn übrigens im Anfang mit einem extra Schalthebel (Bild), dann aber auch per Tastendruck zuschaltbar, wobei er hierbei für einzelne Gänge (z.B. 1. und 2.) gesperrt werden kann. Natürlich wirkt sich so ein Schongang auch auf Geräusch und Verbrauch positiv aus, vermindert aber auch das Beschleunigungsvermögen.

Nicht immer aber meistens handelt es sich um ein Planetengetriebe. Wechselgetriebe und Overdrive wird es durch den Achsantrieb ermöglicht, im vermutlich meist verwendeten höchsten Gang mit einer Übersetzung von 1 zu arbeiten, was den Wirkungsgrad maximiert. 03/13



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