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Bevor man eine Arbeit beginnt, sollte man sich vergewissern, ob man alle Ressourcen beieinander hat oder zumindest kurzfristig beschaffen kann. Wir beschreiben jetzt in groben Zügen (keine Reparaturanleitung!) den Auseinanderbau eines Getriebes für Quermotoren. Wer es reparieren will, sollte neben der Anleitung zumindest über eine hydraulische Pressvorrichtung verfügen, Zugriff darauf haben oder sich eine aus einem Lkw-Wagenheber und maßgenauen Träger-Stücken selbst fertigen. Auch ist ein Abzieher mit besonders langen Armen nötig.

Zu Beginn sind eventuelle Öl-Messstäbe und alle elektrischen Sensoren und Schalter zu entfernen. Die Flansche für die Antriebswellen am Achsantrieb lassen sich in der Regel aushebeln. An unserem Beispielgetriebe beginnt die Demontage vom äußeren Deckel her (Gegenbeispiel Video 2). Blockieren lässt sich ein Getriebe mit teilweise freigelegter Schaltung meist durch gleichzeitiges Einlegen zweier Gänge. So kann man die Muttern an den Zahnrädern ohne Schwierigkeiten lösen. Allerdings zunächst deren Sicherungen lösen. Dann kommt man an die Halterung für die Wellenlagerungen heran.

Irgendwann tauchen bei älteren Getrieben Kugeln mit Haltefedern auf, Sie sorgen für ein Einrasten in die Schaltstangen und damit für eine Fixierung der Gänge. Sollte das Getriebe sich z.B. beim Anfahren von selbst eines Ganges entledigen, so hilft es nichts, die Federn mit mehr Vorspannung wieder einzubauen. Spätestens bei unterschiedlichen Längen der Federn ist übrigens eine getrennte Aufbewahrung der Teile mit entsprechender Beschriftung nötig.


Irgendwann sind alle Seeger- bzw. Sicherungsringe ausgebaut und man kann das Getriebegehäuse abschrauben. Natürlich ist hierbei sowohl auf Schalt- als auch auf eventuelle Einrückhebel zu achten. Sind die Sicherungen für die Schaltgabeln demontiert und diese entfernt, kann man die Ein-, Ausgangs- und Rücklaufwelle entnehmen. Jetzt kommen die Seegeringzange und der lange Abzieher zum Einsatz. Die Durchmesser sind so fein gestuft, dass es nur ein Wellenende gibt, an dem meist alle Räder entnommen werden können. Das muss nicht unbedingt das kürzere sein. Wieder montiert wird später mit Hilfe der Presse. 07/15



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