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  Doppelkupplungsgetriebe DSG 4




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Für die Handschaltung ist spätestens bei sieben Gängen Schluss.

Hätten Sie gewusst, dass man für Geländewagen nicht so einfach ein Getriebe aussuchen kann, dessen Drehmoment-Verträglichkeit zur maximalen Drehmomententwicklung des Motors passt? Stellen Sie sich nur vor, das höchste Drehmoment des Motors trifft auf gerade am Berg besonders schwergängige oder sogar kurzzeitig zurückrollende Räder.

Man nennt das Drehmomentspitzen und tut gut daran, für Überschuss zu sorgen. So geschehen bei dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe im Bild oben für maximal 600 Nm Drehmoment und 275 kW Leistung. Neben Verstärkungen im Getriebe selbst sind mehr und breitere Kupplungslamellen vorhanden. Nasskupplungen verkraften die Wärmeentwicklung bei hohen Drehmomenten besser, weil sie von innen nach außen von Öl durchflossen werden.


Normal waren bis dato eher sechs Gänge. Sieben Gänge haben aber nicht nur den Grund, im Prospekt besondere Aufmerksamkeit zu erregen. Immerhin ist das Getriebe auch und besonders für Allradantrieb gedacht, wofür die Spreizung nach unten zur Abbildung einer Art Geländegang sehr wichtig ist. Und für den höchsten Gang ist die Auslegung als Schongang dem Verbrauch zuträglich.


Die ungeraden Zahlen erweisen sich angesichts der Teilung der Gänge in zwei Gruppen als günstig, weil es durch den zusätzlichen Rückwärtsgang zu einem Gleichstand kommt. Auch erreicht dieses Getriebe von 2011 eine Spreizung von 7,3. Dass hier noch viel mehr geht, beweisen inzwischen Wandler-Automatiken mit neun Gängen, die sich mit 9,7 fast dem zweistelligen Bereich nähern. Da dürfte dann auch die Höchstgeschwindigkeit sogar im siebten Gang erreicht werden.

Den Gängen 1, 3, 5 und 7 stehen die Gänge 2, 4, 6 und R gegenüber.

Viel hat sich im Aufbau gegenüber dem ursprünglichen Schaltgetriebe verändert. Ist auch noch der Anschluss für die Hinterachse angeflanscht, haben wir es zusammen mit der Mechatronik mit drei Ölreservoirs zu tun, jedes mit eigenem Ölstand, zum Glück mit längeren Wechselintervallen. Gefüllt wird übrigens von unten. Der Ölfilter wird im Normalfall gar nicht gewechselt und einen Öl-Kühlmittel-Wärmetauscher oben drauf braucht das System auch.

Sehr viel Ähnlichkeit mit einer Wandler-Automatik hat das Doppelkupplungsgetriebe eigentlich nicht. Allerdings brauchen beide für die Ölkreisläufe eine Ölpumpe, die direkt vom Motor über das Gehäuse des Wandlers bzw. der Doppelkupplung erfolgt. Die Ölpumpe nimmt bis zu 3 kW (4 PS) Leistung auf, um z.B. die Lamellen der Kupplung mit deutlich 10 bar zusammenzupressen. Schraubenfedern öffnen die Kupplung bei auf ca. 2 bar reduziertem Druck. 08/15


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