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  Elchtest




Vorgeschriebene Fahrbahnbreite
12 Meter linksFahrzeugbreite + 10% + 25 cm
11 Meter MitteFahrzeugbreite + 100 cm
12 Meter rechts300 cm

Aufgabe

Damit hatte die Automobilindustrie bis 1997 nicht gerechnet. Plötzlich war ein eigentlich nur von schwedischen Testern angewandtes Verfahren in aller Munde. Zunächst hatte Mercedes es nicht wahrhaben wollen, doch es wurden Mängel offensichtlich, die ein Fahrzeug der A-Klasse in bestimmten Fahrsituationen umkippen ließen. Plötzlich versuchten alle möglichen selbsternannten Tester, dieses Ergebnis auch bei anderen Fahrzeugen zu erzeugen. Einige zeigten sich dabei erstaunlich resistent. Mercedes hingegen zog gründliche Konsequenzen und sperrte nicht nur die A-Klasse, sondern verschob auch den Verkaufsstart des Smart, der ähnliche Symptome zeigte.

Funktion

Verringerung der Kippneigung:
Niedrigerer Schwerpunkt
Fahrbahnbelag nicht griffig
Schmale Reifen
Geringer Reifendurchmesser
Große Spurweite
Harte Federung
Stabilisatoren
Elektron. Stab.-Prg

Inzwischen ist der Elchtest einigermaßen standardisiert. Bei einer Geschwindigkeit von 65 km/h soll plötzlich die Spur gewechselt werden. Dies simuliert das Ausweichmanöver vor einem Elch, mit dessen 300 - 400 kg Masse man besser nicht kollidiert. Es spielt dabei die Frage eine Rolle, wie stark man dabei auf die Bremse tritt. Ohne ESP kann die Bremse nicht voll durchgetreten werden, weil dann das Fahrzeug sich geradeaus bewegen würde.
ESP ist also wichtig. Nur noch Fahrzeuge ohne eingeschaltetes ESP - zuletzt der Dacia Logon (2006) - haben die Chance, beim Elchtest durchzufallen. Bei diesen Fahrzeugen ist die Vorsorge schwierig. Am besten sieht man das am Smart (Bild 2). Er ist relativ schmal und hoch. Seine Räder sind so weit wie irgend möglich nach außen gewandert. Anfangs waren auch Federung und Schwingungsdämpfung beinhart, sind inzwischen aber wieder etwas milder abgestimmt. Gerade für einen Wagen wie den Smart kann man sich vorstellen, ihn doch unter ungünstigen Bedingungen mit mehrfachem, hartem Spurwechsel auf die Seite zu legen. Man ist also - bei anderen Fahrzeugen auch - nicht ganz vor dem Umkippen gefeit. Entsprechend vernünftige Fahrweise ist also weiterhin angesagt. ESP schützt hauptsächlich durch relativ frühen Bremseneingriff. 05/10


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