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  Dämpfer 11 - Prüfen



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Aufgabe

Es gibt immer noch Leute, die glauben, durch kräftiges Einfedern des Fahrzeugs an der Anzahl der Nachschwingungen die Güte ihrer Schwingungsdämpfer bestimmen zu können. Dabei gab es lange Zeit keine andere sichere Methode als die Dämpfer auszubauen und dann zu testen. Allenfalls noch das Fahrzeug auf sehr grobem Fahrbahnbelag zu fahren und durch eine zweite Person beobachten zu lassen. Heben die Räder für längere Zeit ab, dann sind die Dämpfer wohl endgültig hinüber. Da sind doch moderne Tester mit zwei kurzen Prüfläufen in ihrer Aussage sehr viel präziser.

Funktion

Auf dem Bild wurde der umgebende Kasten weggenommen. Es bleibt ein Elektromotor, der über einen (nicht richtig sichtbaren) Exzenter ein genau definiertes (schwarzes) Federblech in Bewegung versetzt. Dieses Federblech hat rechts eine Achse mit dem (roten) Teller, auf dem das Fahrzeug mit seinem Rad steht.
Der Motor bewegt neben dem Exzenter noch eine schwere Schwungmasse (unten links mit Pfeil). Ist die maximale Drehzahl erreicht, so wird der Motor abgeschaltet und die Schwungmasse alleine treibt an. Das Federblech wird links entsprechend der Drehzahl mit einer bestimmten Frequenz angehoben und abgesenkt.
Mit der gleichen Frequenz bewegt sich zunächst der Teller mit dem Fahrzeugrad. Hat dieses durch mehr oder weniger Dämpfung eine andere Schwingungshöhe (Amplitude), so ist das durch das Federblech möglich. Unterhalb des Tellers ist mit einem Kabel sichtbar verbunden der elektrische Wegaufnehmer zu sehen. Er gibt die Ausschläge des Tellers mit langsam sinkender Drehzahl an die Computerauswertung weiter.

Wichtig

Der rote Teller als Standfläche für das Fahrzeugrad ist mit dem schwarzen Federblech nur über die Achse und nicht direkt verbunden.


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