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  Stille Verbraucher 2
        Hidden electrical consumer 2







In der Regel würde man vom Defekt einer Batterie eher im Winter ausgehen. Dass es bei vielen Fahrzeugen besonders der Oberklasse auch im Sommer passiert, liegt an den unglaublich vielen Verbrauchern.

Und an dem Eigenleben der Fahrzeuge. Wenn man früher die Zündung ausschaltete, dann konnte man sicher sein, dass alles ausgeschaltet war. Sogar die Scheibenwischer beendeten ihre Tätigkeit mitten auf der Scheibe, wenn es denn sein musste. Heute fahren die in aller Ruhe noch in ihre Endstellung.

Beim Starten das gleiche. Anfangs bin ich im tiefsten Winter regelmäßig erschrocken, weil der Starter beim Drehen des Zündschlüssels nicht ansprach. Dabei hat sich die Bordelektronik nur eine kleine Auszeit genommen. Vermutlich, um zu testen, ob der Motor beim Drehen nirgendwo anstößt (Scherz).

Unsere Autos beginnen ein Eigenleben zu führen. Inzwischen können Sie sich schon den Parkplatz selbst suchen, zumindest die Prototypen. Wenn das so weiter geht, suchen die sich demnächst bei Missgefallen selbst eine(n) neue(n) Besitzer/in.

Aber im Ernst, spätestens wenn sich durch zu viele Extravaganzen die Batterie so stark entlädt, dass der Wagen nicht mehr anspringt, hört der Spaß auf. Früher fraß höchstens die Uhr, natürlich noch analog, ein paar wenige Milliampere.

Heutige Oberklasse-Fahrzeuge ziehen kurz nach dem Abschalten und Verlassen des Fahrzeugs noch 10 Ampere und mehr. Auch die Zeit, bis sich das auf unter 50 mA heruntergeregelt hat, schwankt von ein paar Sekunden bis zu 40 Minuten und mehr.

Im Moment geht man bei der Suche nach einem stillen Verbraucher in Werkstätten von einer Wartezeit von 30 Minuten aus. Man wird das revidieren müssen, weil sich besonders die voll ausgestatteten Fahrzeuge nicht daran halten.

Auch der Ruhestrom selbst wurde bisher mit weit unter 50 mA angenommen. Inzwischen bestätigen aber Messungen schon knapp über 40 mA. Woran liegt das eigentlich, dass so viel Strom benötigt wird? Ist hier wirklich die Vollausstattung Schuld?

Nein, wie immer kommen verschiedene Faktoren zusammen. Es geht exakt um die Hardware, die auch nach dem Abschließen des Fahrzeugs noch nötig ist. Beispiele dazu wären die Funkfernbedienung, der Diebstahlalarm und weiterhin bestehende Verbindungen zur Außenwelt.

Allerdings gibt es hier unterschiedliche Ingenieurleistungen. Es geht konkret um den Teil der Elektronik, der zum Wecken in der Anlage führt. Wie sehr wird hier Strom gespart? Werden z.B. fremde Funkfernbedienungen frühzeitig erkannt und mit wenig Aufwand abgewiesen, oder wird bei jeder Aktion auch an Fremdfahrzeugen das ganze System geweckt?

Fast nicht durch das System beeinflussbar sind regelmäßige Fremdeinwirkungen. Herrscht viel Wind und der Baum neben dem Auto wird regelmäßig von der Diebstahl-Warnanlage geortet. Wenn dies mit sehr viel Aufwand betrieben wird, bevor sich das System wieder schlafen legt, kann auch dies im Extremfall den Zusammenbruch einer Batterie bedeuten.

Vor einem evtl. Batterietausch erst Fehleranalyse betreiben ...


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2001-2015 Copyright Programme, Texte, Animationen, Bilder: H. Huppertz - E-Mail

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