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Spannungsspitzen



Spätestens die zweite Generation des Toyota Pruis hat man sich genauer angeschaut, trotz leichter Warnungen, die Verkleidung aus dem hinteren Gepäckraum genommen. Natürlich hatte das elektrische System längst abgeschaltet. Also weiter und dann die Überraschung: Zusammen mit der Hochvolt-Batterie kommt eine ganz ordinäre 12V-Bleibatterie zum Vorschein, die natürlich Fragen aufwirft.

Schwierig dürfte es sein, alle heutigen Hybride zu untersuchen, aber die Wette gilt, alle haben noch die vergleichsweise schwere Batterie mit herkömmlicher Technik an Bord. Warum nur, wenn doch mehr als genug elektrische Energie zur Verfügung steht und man sonst auch schon Bruchteile eines Kilogramms einspart.

Einer von möglicherweise mehreren Gründe mag sein, dass die klassische Bleibatterie im Bordnetz unverzichtbar ist wegen ihrer Fähigkeit, Spannungsspitzen aufzunehmen. Diese sind der Feind beinahe jeglicher Elektronik, entstehen beim Wackelkontakt unter Strom und dem Zuschalten hoher elektrischer Lasten, u.a. auch bei Starthilfe durch eine zweite Batterie.

Das bisher bekannte Arbeitsstromrelais hilft da wenig, schüttet eventuell noch Benzin ins Feuer. Genau hier wären Anwendungsmöglichkeiten z.B. für das oben abgebildete elektronische Relais, genannt 'Q-Diode'. An den großen Querschnitten erkennen Sie vielleicht, welche Lasten es schalten kann. Der Hersteller spricht von bis zu 400 Ampere und erwähnt noch andere Vorteile.

Der Schalter und das Relais sind so ziemlich die letzten mechanischen Bauteile im elektrischen System, gleichwohl noch vielfach vorhanden. Vorteilhaft ist, dass sie Stromkreise galvanisch trennen. Elektroniker mögen sie gar nicht, weil sie neben der Produktion von Spannungsspitzen auch noch verschleißträchtig sind und sich wegen des sogenannten 'Prellens' nicht auf einen einzigen Schaltvorgang beschränken.

Ganz lässt man uns auch in dem Video unten nicht hineinschauen. Sicher ist, dass nicht nur eine Diode drin ist. Insgesamt hat das Gerät Eigenschaften, die man früher ausschließlich den Thyristoren zugeschrieben hat. Wie der Schaltvorgang durchgeführt wird und welche Messwerte dafür genutzt werden, bleibt wohl vorerst Firmengeheimnis. 11/12



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