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Es ist das Abstrakte, das Unsichtbare, was die Elektronik einerseits interessant, andererseits aber auch schwierig macht. Wie der Name schon sagt, hat sie mit Elektronen zu tun, Teilchen, die man nicht sichtbar machen kann, deren momentanen Aufenthaltsort man nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit angeben kann und von denen man noch nicht einmal weiß, ob es sich überhaupt um Teilchen handelt.

Von Kriminellen, so sie denn erfolgreich sind, sieht man immer nur die Tat. So ähnlich ist es mit den Elektronen. Und erfolgreich sind sie nun wirklich, denn sie haben diese Welt schon mächtig umgekrempelt. Taten können Elektronen immer nur in Schaltungen vollbringen, also wird vom einfachen Stromkreis auszugehen sein. Die Wirkung muss aber immer extra sichtbar gemacht werden.

Da man nicht überall in komplexen Schaltungen einen Verbraucher einsetzen kann, muss man messen. Die Beherrschung von Messgeräten gehört also zur ersten Pflicht, wenn man sich denn auf den langen Weg zum Erwerb gewisser Fähigkeiten auf diesem Gebiet begeben möchte. Manche Leute messen oft Mist, weil sie sich über Messbereiche und Anschlüsse keine Gedanken machen.

Wer also nicht weiß, was er tut, sollte mit dem Messen erst gar nicht beginnen. Allerdings ist eine gewisse, der Elektronik eigene Systematik auch gut für andere Bereiche. Ein solchermaßen vorgebildeter Mechaniker lernt nachzudenken, bevor er sich an die praktische Arbeit begibt. Er fragt sich öfter, ob er noch auf einem Erfolg versprechenden Weg ist. Er steht vielleicht nicht am Ende mit einem Haufen demontierter Teile und ohne Lösung da.

Das liegt daran, dass in der Regel bei der Elektronik der Montageanteil nicht so sehr groß ist. Wenn Sie sich überlegen, wie viel Arbeit notwendig ist, bevor eine einigermaßen komplexe, selbst erdachte Mechanik einigermaßen reibungslos funktioniert, dann hat man es in der Elektronik leichter. Nicht nur sind die Bauteile billiger, sie sind auch schneller zu einer Probeschaltung zusammengefügt. Auf Gummi-Steckmatten geht das sogar ohne Löten.

Allerdings wird man beim sogenannten Probelauf bei weitem nicht so viel sehen wie bei einer Mechanik, Hydraulik oder Pneumatik. Elektronik ist irgendwie abstrakter. Auch Fehler sind dann natürlich unspektakulärer. Wenn man Glück hat, wird ein Bauteil warm und gibt Rauchzeichen, bevor es stirbt. Glücklich kann man sich schätzen, wenn man einen Blitz sieht, denn meist ist die Nichtfunktion und der stille Tod das Ergebnis eines Fehlversuchs.

Glück und Fluch liegen halt eng beieinander. Die unglaubliche Schnelligkeit der Elektronik ist für sich betrachtet ein Segen. Was kann man einem Computer nicht alles an Aufgaben aufbürden und er erledigt es in Bruchteilen von Sekunden. Aber genauso schnell geschehen auch Defekte. Eine sich langsam zerstörende Mechanik ist dagegen ein 'Segen', weil man zwar am Ende meist mehrere kaputte Teile hat, aber genau mitverfolgen konnte, wie es zu dem Bruch gekommen ist.

Man kann sagen, Elektronik geht wenn, dann meist ganz schnell kaputt, so schnell, dass man es u.U. noch nicht einmal mit dem Messgerät verfolgen konnte. Man wird also gezwungen, noch mehr vorher zu überlegen, um Defekte zu vermeiden. Was hat man doch relativ schnell ein im Kopf gründlich vorgedachtes Computerprogramm geschrieben und wie schier unendlich lange sucht man oft, wenn sich ein Fehler eingeschlichen hat. Das ist überhaupt die feinste Art der Schaltung, die im Prinzip nur aus Software besteht. 09/13

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