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  Fahrtvorbereitung (Lkw)



Aufgabe

Straßenverkehr stellt besondere Anforderungen an das Verantwortungsgefühl. Dies gilt nicht nur für das Verhalten während der Fahrt sondern auch bei der Fahrtvorbereitung.

Sichtprüfung

Sie ist auch in der Werkstatt eine der wichtigsten Prüfungen geblieben. Längst nicht alles wird elektronisch überwacht. Und wenn, dann sind keine Reserven mehr vorhanden. Diese braucht man aber auf einer Fahrt von vielleicht 3000 km und mehr. Ein kritischer Blick kann also nicht schaden.

Luftdruck

Der Luftdruck aller Räder, das/die evtl. vorhanden(en) Reserverad/-räder eingeschlossen, erspart unangenehme Überraschungen. Auch wenn man sich dabei kein Fehler herausstellt, erhält der/die Fahrer/in ein Gefühl für die Veränderungen und damit für die besten Prüfintervalle. Fast noch wichtiger ist die Prüfung von Beschädigungen auch und gerade an schwer zugänglichen Stellen. Natürlich spielt auch die Profiltiefe eine Rolle.

Ölstand

Auch ein wirklich guter Motor verbraucht Öl. Im Gegenteil, wenn überhaupt kein Öl verbraucht würde, müsste man als Fahrer/in misstrauisch werden. Denn im Normalfall müssen z.B. die Zylinderlaufbahnen geschmiert werden. Da sollte ein Ölfilm auch noch für die nach OT gehenden Kolben vorhanden sein. Ölabstreifringe dürfen eben nicht alles 'abstreifen'. Dies verhindert schon alleine eine gewisse Rauigkeit der Laufbahnen (früher: Kreuzschliff durch Honen).
Deshalb sollte regelmäßig der Ölstand kontrolliert werden, entweder durch den Messstab oder durch elektronische Auswertung und dies besonders bei Neu- oder Tauschmotoren.

Kühlmittel

Zum Glück muss bei modernen Fahrzeugen Kühlmittel nicht mehr nachgefüllt werden. Sollte das doch der Fall sein, so liegt mit Sicherheit ein Defekt vor. Trotzdem ist die Prüfung sehr wichtig, weil die Folgen von unzureichendem Kühlmittel bei Verbrennungsmotoren bedeutsam sind.

Riementriebe

Die Folgen von defekten Riementrieben können ebenfalls gravierend sein, weil der Riementrieb oft Teil des Kühlsystems ist. Ist z.B. nur der Generator betroffen, so kann man noch in Ruhe eine Werkstatt aufsuchen. Trotzdem sollten der/die Riementriebe auf Risse, Alterung und mangelnde Spannung untersucht werden.

Stromverbraucher

Natürlich sollten die wichtigsten Stromverbraucher auf Funktion überprüft werden. Auch wenn moderne Lkw z.B. am Heck über doppelte Leuchteinheiten verfügen, ist der Totalausfall einer Seite möglich.

Kaltstart

Generell gilt immer noch für Verbrennungsmotoren, dass die Anzahl der Kaltstarts die Lebensdauer entscheidend beeinflusst. Dabei leider der Benzinmotor durch Ölverdünnung und mangelnden Schmierfilm noch mehr als der Dieselmotor. Doch auch hier hinterlassen die sich aus Kraftstoffrückständen bildende Schwefelsäure und andere Anteile der unvollständigen Verbrennung ihre Spuren an den Kolben- und Zylinderwänden und im Öl. Deshalb ist das schnelle Erreichen der Betriebstemperatur wichtig. Diese Zeit vervielfacht sich beim Motorleerlauf und ist damit auch für einen hohen Schadstoffausstoß verantwortlich.
Deshalb gilt es, den Motor bei maximal mittleren Drehzahlen warm fahren. Bei Heizungen, deren Wirkung durch den Kühlmittelzufluss gesteuert wird, hilft sogar das Ausschalten der Heizung. Übrigens sollte die volle Leistung nicht abhängig von der Kühlmitteltemperatur, sondern erst bei ca. 80°C Öltemperatur abgerufen werden.

Einfahren

Mit den stark verlängerten Wartungsintervallen und wegfallenden Erstinspektionen hat man den Eindruck, das Einfahren neuer Bauteile sei nicht mehr nötig. Natürlich gibt es z.B. für Motoren und andere Baugruppen Einlaufprogramme beim Hersteller. Auch wird man nicht direkt die Folgen mangelnden Einfahrens spüren. Doch ist es weiterhin nötig, Neu- oder Austauschbauteilen oder -gruppen nicht sofort die volle Leistungsfähigkeit abzuverlangen. Dies gilt z.B. sogar für neue Bremsbeläge, die dies nicht nur mit höherer Lebensdauer sondern vor allem mit einem besseren Betriebsverhalten danken.

Druckluftbremse

Während die vorigen Punkte nahezu für alle Fahrzeuge zutreffen, gilt dieser bei der Druckluftbremse nur für Lkw. Da die Bremse auf Fremdkraft und damit auf Druckluft angewiesen ist, sollten sie und die Luftfederung besonders im Winter frei von Kondenswasser gehalten werden. Es führt zu mangelndem Lösen der Bremse, Korrosion und besonders beim Gefrieren des Wassers zu empfindlichen Funktionsstörungen. Bremsanlagen mit Lufttrockner und/oder automatischen Entwässerungsventilen haben da nur noch Überwachung nötig.
Übrigens stellt die Konstruktion der Druckluft-Bremse besondere Anforderungen an das Verantwortungsgefühl des/der Fahrers/in. Unter 5,5 bar Druck in der Betriebsbremse sollte nicht losgefahren werden. Zum Glück verhindern die Federspeicher ein Fahren mit wesentlich geringerem Druck.

Fahrzeitenregelung

Seit dem Jahr 2007 gibt es von der EU eine Verordnung, nach die Lenk- und Ruhezeiten zum Schutz vor Übermüdung von Lkw- und Busfahrern neu geregelt werden. Nur noch 56 Stunden pro Woche (6 Arbeitstage) hinter dem Steuer sind erlaubt, dann sind 24 Stunden Pause zwingend vorgeschrieben. Pro Tag (24 Stunden) müssen neun Stunden Ruhezeit eingehalten werden. Bei Verstößen haftet evtl. nicht nur der/die Fahrer/in, sondern auch z.B. Disponenten und/oder deren Vorgesetzte. 10/09





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