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Ein sinnvoller Anlass für die Einführung von Telematik scheint eine Firmenfusion zu sein. Man muss ohnehin vieles neu regeln und versucht gleichzeitig, Einsparungen zu erzielen. Außerdem hat sich meist die Fahrzeugflotte vergrößert, was den Einsatz eines Telematik-Systems noch lohnender macht.

Eine Lkw-Kostenrechnung ...

Wer jetzt glaubt, solche Systeme seien nur für den Fernverkehr interessant, der irrt gewaltig. Bei den reinen Fahrzeugkosten macht der Kraftstoffverbrauch heutzutage weit mehr als die Hälfte aus, bezogen auf alle Kosten etwa ein Viertel. Dabei ist der Durchschnittsverbrauch im Fernverkehr eher noch geringer als bei kürzeren Strecken und z.B. beim Anfahren von Baustellen.

Die Einsparmöglichkeiten erscheinen manchen meist mittelständischen Firmen so hoch, dass sie einen ihrer Fahrer besonders ausbilden und wechselweise mitfahren lassen. Ob die dadurch erarbeiteten Kompetenzen auch erhalten bleiben, das prüft die Telematik u.a. durch Vergabe von Noten (1-10). Und niemand kann sich herausreden, denn verglichen wird mit Kollegen in vergleichbaren Situationen.

Nein, es kommt offensichtlich nicht nur auf den Verbrauch an. Auch die Wartungs- und Reparaturkosten machen immerhin 10 Prozent der Fahrzeug- und 5 Prozent der Gesamtkosten aus, die Reifen noch nicht einmal mitgerechnet. Deshalb kommt es auch auf eine z.B. bremsenschonende Fahrweise an. Stellen Sie sich eine heutige Werkstatt mit entsprechend langen Wartungsintervallen vor. Egal, wie schonend der Lkw gefahren wird, die Werkstatt hat die Verantwortung, dass das Fahrzeug sicher bis zur nächsten Wartung betrieben werden muss.

Da tauscht man schon einmal eher aus. Wenn man aber von permanenter Überwachung ausgehen kann, fällt eine Entscheidung in Richtung besserer Ausnutzung der Benutzungsdauer von Teilen leichter. Natürlich wäre alle Schulungen und deren Überprüfung sinnlos, würde man die Mitarbeiter nicht einbeziehen, ihnen die Vorteile auch für sie selbst vor Augen führen und ihnen Ängste vor zu viel Kontrolle nehmen.

Denn die Herausforderungen an die Mitarbeiter sind nicht gering. Da wird nicht nur benotet, sondern es erscheint laufend Lob und Tadel im Display. Dass man den Tempomat zu hoch eingestellt hat, wie man beschleunigt. Sogar der Gebrauch der Dauerbremse wird bewertet. Das kann einem Altgedienten schon einmal auf die Nerven gehen. Da ändert dann auch das Lob nicht mehr viel. Aber irgendwo müssen die Einsparungen ja generiert werden, denn das System ist nicht billig.

Halt, bevor Sie jetzt denken, dass die Mitarbeiter nur mit sehr viel Geduld von dem System überzeugt werden können. Da ist zunächst einmal das Einkommen, dass durch Bonuszahlungen steigt, wenn beim Fahren Einsparungen erzielt werden. Noch viel wichtiger scheint aber die Tatsache zu sein, dass der Disponent jetzt quasi als Beifahrer fungiert. Er kann nicht mehr nur fordern, er muss auch Realitäten zur Kenntnis nehmen. Fordert er Unmögliches wie vielleicht früher, dann ist das aktenkundig. Offenkundig bringt das neue System weniger als mehr Stress. 03/12



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