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Ganz wichtig zu erwähnen, dass Telematik-Systeme ihre Vorteile immer mehr werden ausspielen können. Im Moment kann man Daten von Institutionen nutzen, denen Staus gemeldet werden. Solche für die Navigation nutzen zu lassen, bedeutet schon einen enormen Vorteil. Disposition und eventuell auch der Kunde können sich darauf einstellen. Aber was, wenn die Daten erst von jedem Auto in wirklicher Echtzeit erhoben werden?

Vernetzung ist auch hier das Stichwort. Der Fahrzeugzustand wird von der Spedition abgerufen. Ein Reparatur- oder Wartungstermin kann in die Fahrzeug- und Fahrerbelegung eingeplant werden. Die Werkstatt gibt ihr OK, hat entsprechende Kapazitäten an Mechanikern und Ersatzteilen bereit. Das ist so wie bei einem Lackdoktor, der für die Beseitigung kleiner Schäden an einem Leihwagen maximal 1,5 Stunden erhält. Danach ist das Fahrzeug schon wieder vermietet.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass meist eine solche Fülle von Fahrzeugdaten zur Verfügung steht, dass sie im normalen Alltag vermutlich nicht immer genutzt wird. So wie man beim meist benutzten Computerprogramm nach zwei Jahren noch eine 'neue' Funktion findet. Aber auch die Freiheit der teilweisen Nichtnutzung ist bei so einem System möglich.

Im betrieblichen Alltag ist halt Zeit Geld. So ist auch die Erfassung von Zeiten keine Sache der Stechuhr, sie erfolgt automatisch. Alle Daten, auch wenn sie momentan nicht genutzt werden, fließen vielleicht trotzdem in ein System ein, dass eine nachträgliche Analyse bestimmter Abläufe und damit gezielte Verbesserungen ermöglicht. Immerhin müssen ja auch Angebote mit Preisangaben z.B. für neue Aufträge bzw. Kunden irgendwo herkommen.

Jetzt stellen Sie sich das bisher Gesagte einmal auf einen Paketdienst angewandt vor. Bis zu hundert Aufträge pro Tag sind dort keine Seltenheit. Handelt es sich um einen größeren Betrieb, blickt vermutlich nur noch ein Computer durch. Und kommt es erst zu Komplikationen, ist die Telematik wohl die einzige Möglichkeit, das Problem mit den geringsten Nachteilen zu lösen.

Was für Flugzeuge gilt, nämlich die Möglichkeit einer Forderung nach Schadensersatz, gilt möglicherweise auch für Taxen und Busse. Wenn hier eine manipulationsfreie Dokumentation existiert, kann das für den Betrieb die erfolgreiche Abwehr solcher Forderungen bedeuten. Bei Taxen ist sogar eine Suche nach möglichst vielen Fahrgästen optimierbar. 03/13



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