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Obwohl man das Oszilloskop in der Werkstatt auch bei der Diagnose von Einspritz- und Ladesystem benutzt, wollen wir uns auf dieser Seite etwas genauer mit der Zündung beschäftigen. Über die Zeit ist Primär- oder Sekundärspannung aufgetragen und wird laufend aktualisiert. Das ist es, was das Bild so unruhig werden lässt. Man kann es natürlich auch einfrieren.

Macht man das nicht, sieht man die Spannung bei der Funkenauslösung und man kann direkt danach beobachten, ob z.B. eventuelle Ladungen der Zündspule zur falschen Zündkerze verschwinden, mit anderen Worten, es werden Fehler offenbar. Hier folgt nun der Verlauf der Hochspannung (sekundär) einer Transistor-Zündanlage.


Sekundär-Spannungsverlauf
1Funkendauer
2Nachschwingphase
3Schließwinkel

Zu Beginn der Phase 1 wird der Primärstrom unterbrochen. Nur 30 Mikrosekunden dauert es, die Spannung in der Sekundärwicklung der Zündspule auf 15.000 Volt und mehr ansteigen zu lassen. Die Strecke zwischen Mittel- und Masseelektrode (geht auch umgekehrt) wird ionisiert, d.h. leitend. Die im Oszilloskopbild sichtbare Spannungsnadel kennzeichnet den sogenannten 'Funkenkopf', dem der 'Funkenschwanz' folgt. Es ist also eine bedeutend geringere Spannung für den Erhalt des Funkens notwendig.

Reicht die Energie in der Sekundärwicklung nicht mehr aus, beginnen nach 0,8 bis 2,2 Millisekunden mit der Phase 2 die Nachschwingungen. Hier baut sich die restliche Energie endgültig ab. Die Einschaltung des Transistors kennzeichnet den Beginn der dritten Phase. Ab jetzt wird als Vorbereitung für die Zündung des nächsten Zylinders in der Zündfolge die Primärwicklung geladen. In der Vergrößerung sieht man die Schwingungen, die durch das Aufladen des Magnetfelds und dadurch entstehende Gegenspannung entstehen.


Die Darstellungsart 'Parade' kann man sich leicht merken, weil hier wie bei paradierenden Soldaten die Signale der vier Zylinder hintereinander angeordnet sind. Dadurch lassen sich Spannungsunterschiede zwischen den einzelnen Zylindern gut ermitteln. Die sind nach der Zündfolge angeordnet.


Die Darstellungsart 'Raster' eignet sich eher, um Unterschiede in den zeitlichen Verläufen festzustellen. Hier muss man von unten beginnend die Zylinder nach der Zündfolge bezeichnen. In der Regel haben zumindest ältere Werkstatt-Oszilloskope für die beiden Funktionen eine Wahlmöglichkeit. Man kann die vier Signale auch unmittelbar übereinander anordnen.

Hier einige wenige von mehr möglichen Fehlern ...


Hier steigt die Spannung am dritten Zylinder in der Zündfolge, also Zylinder 4, zu stark an. Diese Überhöhung ist offensichtlich nötig, um irgendwelche Widerstände oder Spalte zu überwinden. Sie kann natürlich an allen Zylindern zu hoch sein. dann muss auch die Ursache alle Zylinder betreffen. Dann kann es kein einzelnes Zündkabel sein.

Zu hohe Spannungsnadel
Zündkerzen verschlissen.
Gebrochene Zündkabel
Fehler bei Einspritzung
Geringe Kompression

Zu niedrige Spannungsnadel
Zündkerze(n) verschmutzt.
Zu geringer Elektrodenabstand
Isolator defekt
Undichtes Einspritzventil
Geringe Kompression


Mögliche Ursachen
Hoher Zündkabelwiderstand
Widerstand in Hochspannungsverteilung
Zu großer Elektrodenabstand
Undichtes Einspritzventil



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