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Seit die zu prüfenden Signale über einfache Ein-/Aus-Schaltvorgänge hinausgehen, wird für die Diagnose im Kfz-Bereich das Oszilloskop interessant. Es ist heute Bestandteil fast jedes Testers und auch häufig Scannern als Zugabe beigegeben.

Dabei wird durch elektrischen Kontakt zu einer bestimmten Leitung ein Signal, als eine Spannungsveränderung, in gewissen, relativ kleinen Zeitintervallen abgetastet und das Ergebnis auf einem Bildschirm dargestellt. Das kann, wie im Fall des Scanners, auch der Computerbildschirm sein.

Letzteres führt zu relativ preiswerten Oszilloskopfunktionen. Noch günstiger wird es, wenn der Computer das Signal über eine geeignete Schnittstelle direkt empfängt und selbst auswertet. Freilich darf man dann an die Abtastrate keine hohen Anforderungen stellen. Den Datenblock eines CAN-Busses kann man damit wohl nur bei gesteigerter Computerleistung analysieren.

Wenden wir uns also Mikroskopen in vom Computer unabhängigen Gehäusen zu. Über das Zeitalter der analogen, demnach auch nicht speicherfähigen Geräte sind wir hinaus. Auch auf den Bildschirmen pixelt es meistens. Preisgrenzen nach oben z.B. für anspruchsvolle Laborgeräte gibt es fast nicht. Davon abgesehen ist für einen vierstelligen Betrag durchaus ein leistungsfähiges Oszilloskop erhältlich.

Das gilt natürlich nicht für die Werkstatt, die bei dem unterschiedlichen Stand der Mitarbeiter-Ausbildung besonders bedienerfreundliche Geräte braucht, deren Kosten deutlich über 1000 Euro hinausgehen. Für den mit dem Oszilloskop Vertrauten sind solche Einflüsse bisweilen sogar hinderlich und er wünscht sich für das viele Geld eher mehr Leistung.

Denn die Geräte beeinflussen oft eigenwillig die Signale. Da man bei einem Oszilloskop je nach veränderter Einstellung ohnehin laufend anpassen muss, ist eine zusätzliche Einwirkung durch das Gerät selbst oft hinderlich. Außerdem gibt es natürlich insgesamt viel weniger Einstellmöglichkeiten, was die Signale beim Hin- und Herschalten schon deutlich verändert.

Die Massen der verschiedenen Kanäle sind intern verbunden, weshalb oft eine Masseverbindung ausreicht. Problematisch kann deren Weiterleitung an den Schutzkontakt sein, was in Netzspannung 1 näher beschrieben ist. Das Problem taucht direkt am Fahrzeug eigentlich nicht auf und Netzspannung werden Sie wohl mit dem Oszilloskop nicht erkunden wollen.

Auch von den Hochvoltbatterien moderner E-Mobile und Hybride sollte man die Finger lassen, zumal allein schon für deren Stilllegung eine Zusatzqualifikation nötig ist. Aber wenn Sie Teile eines Autos zu einer Demonstrationsanlage zusammengefasst haben und natürlich nicht mit einer Fahrzeugbatterie, sondern mit einem Netzgerät betreiben wollen, fragen Sie sich bitte, ob bei einem hartnäckigen Kurzschluss dort die Masse-/Schutzkontaktverbindung nicht die Ursache sein könnte.

Messungen am Fahrzeug können direkt (über Tester) und indirekt (Auslesen des Steuergeräts) sein. Bei ersten empfiehlt sich mitunter auch schon eines der neuen Handheld-Geräte. Wir haben es unter dem Stichwort Multimeter mitbeschrieben, weil es eine Kombination mit diesem ist. Das ist auch während der Fahrt leicht auslesbar, allerdings nicht vom Fahrer.

Muss man trotzdem auf den/die Beifahrer(in) verzichten, kann man einzelne Signale auch speichern. Das hat bei kleineren Geräten mit einer naturgemäß nicht so hohen Bildschirmauflösung den Zusatzvorteil, dass man die Wiedergabe des Signals zoomen und damit strecken kann und so die Abtastrate des Geräts besser nutzt. Natürlich ist das alles auch mit dem Laptop und auch mit Scopes zwischen Messstelle und Laptop möglich. Bisweilen kann man sogar den Laptop zu Hause lassen.


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