E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Motormanagement
Äuß. Gemischbildung
Innere Gemischbildung
B.-Direkteinspritzung
Abgasentgiftung
Abgasrückführung
AU-Benzinmotor
AU-Dieselmotor
Ansaugrohr
Nockenwellenverstellung
Variabler Ventilhub
E-Gas
Schubabschaltung
Drucksensor
Klopfsensor
Dk-Potentiometer
LE-Motronic
OBD-Datenlogger
On-Board-Diagnose 1
On-Board-Diagnose 2
On-Board-Diagnose 3
On-Board-Diagnose 4

Motormanagement 1
Motormanagement 2
Motormanagement 3
Motormanagement 4
Motormanagement 5



  On-Board-Diagnose




Aufgabe

Das Bild oben zeigt eine Motronic mit E-Gas, sequentieller Einspritzung, Vor- und Nachkat-Sonde. In diesem Beispiel ermöglicht es ein sechzehnpoliger Stecker im Prinzip jedem, mit einem geeigneten Scantool eine Kontrolle des Motormanagement-Systems durchzuführen. Dabei steht je nach Freischaltung eine unterschiedliche Datentiefe zur Verfügung.

Funktion

OBD wurde u.a. durch eine Nachkat-Lambdasonde möglich. Durch getakteten Vergleich mit der Vorkat-Sonde kann nicht nur das endgültige Abgas, sondern auch die Arbeitsweise einzelner Zylinder überprüft werden. Wegen diverser Vorschriften wurde es zuerst in Fahrzeuge für den amerikanischen Markt (Kalifornien) eingeführt. In Europa müssen ab 2000 alle neu zugelassenen Ottomotor-Fahrzeuge und ab 2004 auch alle Diesel-Fahrzeuge OBD haben.
Ein weiterer, sehr wichtiger Vorteil ist die Möglichkeit der Veränderung von Software. Eigenschaften des Motors - ja sogar das Leistungsverhalten - können geändert werden, wenn über die OBD-Schnittstelle neue Kennfelder und auch neue Programm(e/teile) zum Steuergerät übertragen werden. "Chiptuning" ist dann out, weil kein Chip mehr gewechselt werden muss. Dabei können die Daten sogar unterwegs per (Mobil-)Telefon übertragen werden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dieses System auf alle elektronisch gesteuerten Fahrzeug-Komponenten übertragen wird.
Die flächendeckende Einführung wird auch Auswirkung auf die Konstruktion von Fahrzeugen haben. Elektronische Systeme werden so gestaltet werden, dass nachträgliche Veränderungen möglichst nur noch softwaremäßig oder mit geringem Hardwareaufwand möglich sind. Bei Inspektionen ist dann ein regelmäßiges Update möglich. Hoffentlich sind die Lösungen dann nicht weniger ausgereift, weil nachträgliche Berichtigungen leichter möglich sind.



kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis