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  Navigationssysteme





Nie war es so leicht wie heute, ein unbekanntes Ziel zu finden. Wo man früher noch auf die Landkarte schauen musste, genügt heute ein kurzer Blick auf das Navigationsgerät, um sein Ziel ohne größere Umwege zu erreichen. Die Aufgabe eines Navigationssystems ist die Hinführung des Fahrers zu einem vorher gewählten Ziel unter Beachtung mehrerer Kriterien. Das was sich kompliziert anhört, ist in der Praxis sehr einfach gehalten.

Man gibt dem Navigationsgerät seinen Zielort an, ggf. mit Straße und Hausnummer. Daraufhin errechnet das Navigationsgerät anhand des aktuellen Standorts die kürzeste bzw. schnellste Route zum Ziel. Beachtet werden können bei modernen Navigationssystemen die Möglichkeiten wie z. B. Vermeidung von Autobahn, LKW-Route etc.

Doppelt (USA und Russland) und demnächst sogar dreifach (Europa) ist das Satellitensystem, das (wie so manches) wohl zunächst nur für militärische Zwecke gedacht war. Zu mindestens vier Satelliten hat man im Prinzip an jedem Punkt der Erde eine Verbindung. Global Positioning System heißt das Zauberwort. Zur Positionsbestimmung wird bei fast allen gängigen Geräten NAVSTAR-GPS herangezogen.

Jeder GPS-Empfänger erhält von allen im Moment erreichbaren Satelliten Daten. Diese umkreisen in ca. 20.000 km Höhe die Erde. Der jeweilige Satellit gibt im Signal an, von welcher Position aus und zu welcher Zeit er das Signal abgeschickt hat. Je mehr Signale empfangen werden, desto genauer wird die Berechnung. Bei beispielsweise vier Signalen kann die Meereshöhe bestimmt werden. Durch eine genaue Auswertung des Längen- und Breitengrades kann man von einer Genauigkeit von etwa zehn Metern ausgehen.

Eine Navigation ist im Auto, Motorrad oder auch zu Fuß schon mit einem GPS-Empfänger und einem Organizer möglich, der langsam auf Handygröße schrumpft. Man braucht auch kein Kabel mehr als Antenne zu verteilen. Sobald die Stromversorgung gesichert ist, kann es losgehen, ab etwa 100 Euro (2008) ist man dabei. Die billigsten Geräte leiden zwar bisweilen an leichter Überalterung von Software und Kartenmaterial, ans Ziel wird man trotzdem einigermaßen kommod geleitet.

Natürlich hat ein fest eingebautes Navigationssystem den wesentlich größeren Bildschirm, Zugriff auf die Fahrzeugsensorik und kann vom Start weg die Fahrtrichtung bestimmen. Dafür sind allerdings auch die Preisunterschiede enorm. Etwas Aufpreis ist allerdings bei den meisten Navis für das umfangreichere Europa-Kartenmaterial und bisweilen auch für den dazu erforderlichen, größeren Speicherplatz fällig. So hat man die neuste Software und es tauchen weniger Schwächen bei der Bedienung auf.

Aber egal, ob das Display nun etwas größer und auch besser ausgeleuchtet ist, Ansagen werden in jedem Fall gemacht. Selten etwas zu leise und manchmal mit ungenügender Vorbereitung auf möglicherweise kritische Verkehrssituationen, aber wirklich durchgefallen ist bei den Tests kein Gerät. Führung über kleinere Umwege, ja, die gibt es, aber letztlich zielführend sind sie alle.

Falls sich das mitgelieferte Kartenmaterial auf Deutschland beschränkt, ist späterer Zukauf meist möglich, ein Abonnement auf jeweils das neuste Kartenmaterial ebenfalls. Das ist wichtig, falls die Elektrik Traffic Message Channel bzw. TMCpro unterstützt. Dann kann das Gerät selbstständig eine Umleitungsroute berechnen, wenn ein Stau auftreten sollte. TMC gibt es z.T. schon für ca. 30 Euro mehr. Viele Geräte mit einer Menge Zusatzsoftware kosten etwa 200 Euro. Gibt man deutlich mehr Geld aus, ist sogar Spracheingabe möglich und bei über 700 Euro hat man einen kompletten Reiseführer mit Erklärungen und Hinweisen während der Fahrt.

Die meisten Navigationsgeräte beinhalten zusätzlich noch einen elektronischen Kompass. Dadurch kann es auch die Bewegungsrichtung anzeigen. Ebenfalls interessant kann die aktuelle Geschwindigkeit sein. Anhand der neueren Digitalkarten wird ein benutzerfreundliches Abbild der Position angezeigt. Je nach Gerät wird auch eine 3D-Ansicht erzeugt.

Wenn auch die Navigationsgeräte im Bereich KfZ dominieren, gibt es doch auch andere Anwendungsmöglichkeiten für mobile Navigationsgeräte. So gibt es zum Beispiel für den Fahrradfahrer oder Fußgänger eigene Navigationsgeräte mit GPS-Empfänger. Ebenfalls möglich ist die Verwendung eines Navigationsgeräts beim Wandern oder Segeln. Diese Art von Systemen werden meist Outdoor-Navigationssysteme genannt. Es gibt sie zudem speziell für sehbehinderte Menschen, auf deren Situationen zugeschnitten. Hersteller haben hierfür extra eine eigens entwickelte Steuereinheit produziert, mit der man das Gerät per Sprache bedienen kann. 11/10



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