E-Mail


A    B    C    D    E    F    G    H    I    J    K    L    M    N    O    P    Q    R    S    T    U    V    W    X    Y    Z
Mobiles

Buchladen
Prüfungen/Tests

Radwechsel (Sim.)
Kraftstoff sparen
Geschichte
Formelsammlung
Reisen


Ganz neu ...

Ganz neu ...


Digitaltechnik

Digitalelektronik 1
Digitalelektronik 2
Digitalelektronik 3
Digitalelektronik 4
Digitalelektronik 5
Digitalelektronik 6
Digitalelektronik 7

Steuergerät
Chiptuning 1
Chiptuning 2
Diode
Transistor 1
Transistor 2
Computer 1
Computer 2
Bordcomputer 1
Bordcomputer 2
Navigationssysteme
Lkw-Maut
Gläserne Autofarer
On-Board-Diagnose
Smartphone im Auto 1
Smartphone im Auto 2

Telematik 1
Telematik 2
Telematik 3
Telematik 4
Telematik 5
Telematik 6
Telematik 7
Telematik 8
Telematik 9
Telematik 10
Telematik 11

CAN 1 Vor-/Nachteile
CAN 2 Datenübertragung
CAN 3 Datensicherheit
CAN 4 Vorrang 1
CAN 5 Vorrang 2
CAN 6 Datenblöcke
CAN 7 Hardware
CAN 8 Gateway
CAN 9 Fehler 1
CAN 10 Fehler 2

LIN-Bus
MOST-Bus
FlexRay 1
FlexRay 2
Glasfaser
Log. Verknüpfungen
Schaltpläne
Oszillioskop 1
Oszillioskop 2
Oszillioskop 3
Radartechnik 1
Radartechnik 2
Fuzzy Logik
Datenkompression
Reedkontakt
Spannungsregelung
Taktventil
Gesch. Informatik
Siebensegment 1
Siebensegment 2

Digitalelektronik 1
Digitalelektronik 2
Digitalelektronik 3
Digitalelektronik 4

Bussysteme 1
Bussysteme 2
Bussysteme 3
Bussysteme 4
Bussysteme 5
Bussysteme 6
Bussysteme 7
Bussysteme 8
Bussysteme 9
Bussysteme 10
Bussysteme 11
Bussysteme 12
Bussysteme 13



  Automatik 12 - Fuzzy Logik




Vorige Seite ...

Aufgabe

Moderne elektronisch gesteuerte Automatikgetriebe haben keinen Wahlschalter für Power/Economy mehr. Das Steuergerät ermittelt über die vorhandenen Sensoren, ob der/die Fahrer/in lieber im Leistungs- oder im Wirtschaftlichkeitsbereich fahren möchte. Doch wie entscheidet das Steuergerät? Ein Beifahrer wäre wohl eher in der Lage, nach einer bestimmten Strecke zu beurteilen, ob leistungsbewusst oder ökonomisch gefahren wird. Die Regeln menschlichen Denkens auf den Computer zu übertragen, ist Aufgabe der Fuzzy-Logik.

Funktion

Das Wort Fuzzy wird 'fasi' mit kurzem 'a' und weichem 's' gesprochen und bedeutet so viel wie 'unscharfe Grenze'. Es geht auf Lofti A. Zadeh zurück, der sie in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts an der Berkley University entwickelte. Das grüne Diagramm zeigt am Beispiel der Temperatur, wie es bis dahin war. Alle Temperaturen zwischen 60°C und 80° konnten nur den Begriffen 'kalt' oder 'heiß' zugeordnet werden. Genau da liegt aber auch das Problem. Soll eine Temperatur von 59,5°C nicht dazugehören? Solche Sprünge erfassen die Wirklichkeit wohl nur unzureichend. Und wie soll man da eine Gaspedalstellung beurteilen?

Die Fuzzy Logik führt deshalb eine Zugehörigkeitsvariable (Wert zwischen '0' und '1') ein. Damit wäre die Temperatur 59,5°C durch eine bestimmte Zugehörigkeitsfunktion dem Bereich 'heiß' und durch eine andere Zugehörigkeitsfunktion dem Bereich 'warm' zuzuordnen. Das schwarze Diagramm (rechts) zeigt dazu verschiedene Abhängigkeiten. Die Zugehörigkeit wird meist in Form eines Dreiecks (blau), eines Trapezes (rot) oder einer Normalverteilung (braun) dargestellt. Dazwischen ergeben sich Schnittmengen, bei denen die auf der X-Achse aufgetragenen Werte sowohl dem einen als auch dem anderen Bereich meist mit unterschiedlichem Zugehörigkeitswert zuzuordnen sind. Beim Trapez erreicht dann in der Mitte ein bestimmter X-Bereich den Zugehörigkeitswert 1.

Bei unserem Beispiel mit dem Wählschalter werden also z.B. bestimmte Gaspedalstellungen mit unterschiedlichen Zugehörigkeitswerten bestimmten Bereichen (wenig, etwas mehr Gas usw.) zugeordnet. Auf die gleiche Art werden noch andere Variablen aufgenommen, z.B. die Geschwindigkeit, mit der das Gaspedal betätigt wird. Am Ende werden mehrere Variablen mit ihren Zugehörigkeitswerten gegeneinander verrechnet und es kommt - obwohl es sich um 'unscharfe' Werte handelt, ein eindeutiges Ergebnis heraus, Power oder Economy. 06/09

Nächste Seite ...


kfz-tech.deImpressumStichwortverzeichnis