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  CAN-Bus 9 (Fehler)



Hersteller-Werkstatttester sind eindeutig von Vorteil.

Am meisten interessiert uns am CAN-Bus natürlich die Fehlersuche. Komfortabel ist das, wenn man einen Werkstatttester (des Herstellers) einsetzen kann, der softwaremäßig auf die in diesem CAN-Bus vergebenen Nachrichtencodes eingestellt und durch regelmäßige Updates auch bleibt. Der erkennt dann den nicht mehr erreichbaren Teilnehmer, wenn beide Datenleitungen blockiert sind. Da hilft es meist, die intakte Leitung auf Masse zu legen, damit er exakt auf einen defekten Teil des Busses hinweist, wo der Fehler dann weiter eingegrenzt werden kann.

Einzele Teilnehmer abklemmen und Bus beobachten.

Schön ist, wenn Sie damit auch noch testen können. Verfügen Sie nicht über ein solches Gerät, gibt es andere Möglichkeiten, den Fehler zu lokalisieren. Gehen wir davon aus, dass der Bus an einer ganz bestimmten Stelle gestört wird, so ist das Abklemmen der Leitungen und damit einzelner Busteilnehmer sinnvoll. Gleichzeitig kann man durch Funktionsprüfung, Tester, Oszilloskop oder sogar mit dem Multimeter den Bus beobachten und bemerkt, ab wann er wieder geht. Wichtig ist, die Leitungen nach jedem einzelnen Test wieder einzustecken.

Gut, wenn man weiß, wo alles zusammengesteckt ist.

Damit man aber nicht z.B. bei Defekt eines Türsteuergerätes der Reihe nach alle vier (oder sogar fünf) Türen demontieren muss, ist die Kenntnis wichtig, an welcher Stelle (es können auch mehrere sein) die einzelnen Stränge zusammengeführt sind. Dort kann man dann bequem einzelne abklemmen und braucht am Ende vielleicht nur eine Tür von der Innenseite her zu öffnen. In jedem Fall ist hier eine schnelle Reparatur des Rest-Busses möglich.

An Spannungen Busaktivität getrennt für CAN_H/CAN_L erkennen

Bei Messungen mit dem Multimeter ist übrigens Vorsicht geboten. Bei der Widerstandsmessung kann es durchaus einen oder mehrere Teilnehmer zerschießen. Also immer hübsch bei der Spannungsmessung bleiben. Misst man zwischen der jeweiligen Datenleitung des Low-Speed-Busses und Masse, würde man CAN_H an den 0 V und CAN_L an den 5 V erkennen, wenn keine Datenübertragung vorläge. Ansonsten steigt der Wert von CAN_H auf maximal 1 V an, während der von CAN_L auf minimal 4 V leicht abfällt. So sähe dann ein intakter Bus aus.

Ein Sensorausfall kann zu vielen verschiedenen Reaktionen führen.

Die vorbildliche Fehlersuche fängt beim Gespräch mit dem Kunden an. Den kann man z.B. fragen, welche anderen Funktionen zeitgleich mit dem Auftreten des Fehlers noch ausgefallen sind. Der Kunde sieht da oft keinen Zusammenhang, deshalb lohnt es sich, genauer nachzufragen. Denn der CAN-Bus versorgt viele Steuergeräte gleichzeitig mit Informationen und wenn eine fehlt, wirkt sich das auf mehrere bestimmte aus, ist aber gleichzeitig auch ein guter Hinweis auf den Fehler. Wer jetzt gut Strukturpläne und andere Datenaufbereitungen lesen kann, kommt dem Fehler fast ohne Messung auf die Spur.

Spätestens beim schnellen CAN-Bus z.B. am Motor wird ein schnelles Oszilloskop gebraucht, das die Datenblöcke bis in den Bitbereich sichtbar macht. Hier sind dann auch dauerhaft wirksame Widerstände wirksam, die z.B. bei Messungen mit dem Multimeter berücksichtigt werden müssen. Da Sie aber eher von falschen als von fehlenden Verbindungen ausgehen sollten, kann man hier am besten die Spannung von CAN_H und CAN_L getrennt gegen Masse ermitteln. 01/10

Hochgeschwindigkeitsbus
Gemessene SpannungFehlerursache
ca. 12 VKontakt zum Bordnetz
ca. 5 VKontakt zu TTL-Spannung
ca. 2,5 Vkeine Beanstandung
0 VKontakt gegen Masse


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