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  CAN-Bus 10 (Fehler)


bk simmerath      














Ohne ein Oszilloskop geht es eigentlich nicht ...

Dargestellt sind oben die CAN-High- und unten die CAN-Low Signale von 2x Tür- und 1x Zentralsteuergerät im Komfort-Bus. Wenn sich die Spannung auf CAN-High von 0 nach ca. 5 Volt ändert, sinkt diese gleichzeitig von 5 Volt nach 0 auf CAN-Low. Es sind zwar einzelne Datenblöcke, aber keine Signaländerungen bei z.B. einzelnen Schaltvorgängen erkennbar. Dafür ist das Oszilloskop (Bosch FSA 600) auch bei einer Zeitablenkung von 25 ms zu langsam. Normale Oszilloskope schreiben auf den Bildschirm z.B. bei Überschreitung einer gewissen Spannung (Triggerung). Damit ist das Verfolgen einer bestimmten Nachricht ohnehin schwierig.

Unterbrechung des Low-Signals

Bei der Fehlersuche in der Werkstatt wird ein Oszilloskop nur zur Erkennung von Bus-Aktivitäten eingesetzt. Solche Messungen sind auch mit dem Multimeter möglich, da hier zwischen Werten von 0, 0-5 und 5 V unterschieden werden kann. Das Bild 2 zeigt eine Unterbrechung der CAN_L-Leitung. Zwei Steuergeräte kommunizieren auch über die Low-Leitung noch miteinander. Das Signal wurde auch dort abgegriffen. Wie man an dem fehlenden Datenblock sieht, kommt von jenseits der Unterbrechung kein Low-Signal mehr an. Der kleine Ausschlag ist die Bestätigung der beiden anderen Steuergeräte, denn natürlich funktioniert die Datenübertragung trotz fehlendem Low-Signal reibungslos.

Unterbrechung des High-Signals

Die beiden nächsten Bilder simulieren die Unterbrechung auf der High-Seite. Dabei wurde zunächst wieder die Signalübertragung zwischen den beiden intakt verbundenen Steuergeräten und dann auf der Seite des high-abgeklemmten abgegriffen. Im ersten Fall sehen Sie zwei Steuergeräte auch über CAN_H senden und empfangen, im zweiten sendet nur noch eins auf CAN_H und bestätigt auch laufend die Botschaften der beiden anderen, die es über CAN_L und Masse empfangen hat.

High-Low auf Minus/Plus

Bei den folgenden drei Bildern ist eine Leitung vollständig lahmgelegt. Jetzt ist sie für kein Gerät mehr nutzbar. Trotzdem geht natürlich die Datenübertragung munter weiter. An der unterschiedlichen Darstellung der intakten Datenblöcke darf man sich nicht stören, denn ein normales Oszilloskop wählt beliebige Datenblöcke aus. Ein Multimeter würde fast die gleichen Dienste leisten, weil es durch Werte von 2 - 3 Volt eine Leitung mit Datenübertragung anzeigen würde.

Low mit Widerstand

Statt einer Unterbrechung wird jetzt ein 300-Ohm-Widerstand dazwischen geschaltet. Wieder ist das erste Bild auf der Seite der zwei und das zweite auf der des einen Steuergerätes jenseits der Störungsstelle abgegriffen. Deutlich das abgeschwächte Signal auf Low bei gleichzeitig vollem Signal auf High. Hier ist auch der Beweis, dass die Bestätigung jeweils von den anderen kommt, denn deren Ausschlag ist nicht abgeschwächt.

Sleep-Modus

Jetzt ist offensichtlich die Zündung abgeschaltet worden, der Bus geht in den Sleep-Modus. Dabei zeigt das Low-Signal den vollen Ausschlag von 12 Volt. Übrigens müsste nach einer gewissen Zeit doch ein Datenblock gesendet werden, da sonst die Synchronisation der einzelnen Steuergeräte irgendwann vollkommen voneinander abweichen würde.


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