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  Reihen-Einspritzpumpe




Reihenpumpe mit Kolben-Förderpumpe für größere Motoren

Die Reihen-Einspritzpumpe soll bei Dieselmotoren mit vier bis zwölf Zylindern (Bild 1) den Kraftstoff in genau bemessenen Mengen und zu bestimmten Zeiten unter sehr hohem Druck zu den einzelnen Düsen pumpen. Wichtig ist der Einsatz dieser Pumpenart bei großvolumigen Motoren mit höherem Kraftstoffbedarf.
Der Antrieb erfolgt durch Steuerkette oder Stirnrad. Der Kraftstoff wird von einer Förderpumpeneinheit angesaugt. Diese besteht zumindest aus der Kolbenpumpe, kann aber je nach Ausführung noch den Vorreiniger und die Handpumpe enthalten. Die Kolbenpumpe wird von einem Exzenter auf der Nockenwelle der Einspritzpumpe angetrieben. Je nach Konstruktion fördert sie bei jedem oder jedem zweiten Hub. Der Kraftstoff wird über einen Einfach- oder Doppelfilter in den oberen Teil der Einspritzpumpe gefördert.

Ein Pumpenelement je Zylinder, Regelung durch Fliehkraft, Elektronik

Die Reihen-Einspritzpumpe hat typischerweise je Motorzylinder ein Pumpenelement. Dessen Kolben wird von der Nockenwelle der Einspritzpumpe über Rollenstößel angetrieben. Dieser pumpt den Kraftstoff über Druck-Entlastungsventile einzeln zum jeweils festgelegten Zeitpunkt in die Einspritzleitungen. Dabei bestimmt der über eine gemeinsame Zahnstange (Regelstange) festgelegte Verdrehwinkel die Einspritzmenge.
Die Regelstange ist bei älteren Pumpen (Bild 2) sowohl mit dem Gaspedal als auch mit dem Fliehkraftregler (links) verbunden. Bei neueren Pumpen (Bild 1) ist die Regelstange elektrisch angetrieben. Egal ob Vollgas oder nicht, die Regelstange wird zurückgezogen, wenn eine bestimmte Enddrehzahl überschritten ist. Zusätzlich muss noch für einen gleichmäßigen Leerlauf gesorgt werden. Bei älteren Pumpen ist der Spritzversteller (rechts) für einen früheren Förderbeginn bei höheren Drehzahlen verantwortlich, bei neueren werden die Zylinder der einzelnen Pumpenelemente elektrisch verschoben.

Schmierung oben Diesel, unten Motoröl

Die Reihen-Einspritzpumpe wird (unten) im Bereich der Nockenwelle durch eine feste Ölfüllung oder durch den Motorölkreislauf geschmiert. Die Schmierung der Hochdruckkolben (oben) erfolgt wie bei der Verteiler-Einspritzpumpe ausschließlich durch Dieselkraftstoff.
Die Konstruktion einer Diesel-Reihen-Einspritzanlage verhindert nicht wirksam einen entgegengesetzten Drehsinn der Kurbelwelle. Dies wäre durch Zurückschlagen beim Start (früher bei Einzylindern) oder durch Anschleppen im Rückwärtsgang möglich, hätte aber fatale Folgen. Z.B. würde die Schmierung nicht funktionieren. Deshalb haben in dieser Richtung gefährdete Motoren eine Nockenwelle mit stark unsymmetrischem Profil. Bei Linkslauf wäre der Anstieg so langsam, dass kein Einspritzdruck aufgebaut würde. 09/08

Reihenpumpe inzwischen weitgehend durch Pumpe-Düse ersetzt.



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