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Sperrflügelpumpe



Diese Pumpe hatte ihre größte Zeit, als VW noch die Pumpe-Düse favorisierte. Sie thronte am Zylinderkopf hinter der Vakuumpumpe, angetrieben von der Nockenwelle. Sie fördert Kraftstoff aus dem Tank direkt zu den Einheiten im Zylinderkopf.

Ein Dreifachnocken rotiert in einem Zylinder mit geringer Höhe. Über Federkraft drücken ständig zwei Sperrflügel exakt im Winkel von 180° gegen ihn und dichten damit die eine Hälfte des verbleibenden Zylinderraums gegen die andere Hälfte ab.


Während der Rotation des Dreifachnockens verändert sich der verbleibende Raum auf der jeweiligen Seite der Sperrflügel, was eine Saugwirkung ergibt, wenn eine Aussparung des Nockens gerade den Sperrflügel passiert hat und eine Druckwirkung, wenn sie sich dem anderen Sperrflügel nähert.

Genau an diesen beiden Stellen münden jeweilig die Saug- und die Druckleitung. Erstere ist über die lange Leitung mit dem Tank verbunden, letztere mit einer Bohrung im Zylinderkopf. Zusätzlich öffnet bei zu viel Druck die Rücklaufleitung zum Tank über ein federbelastetes Rückschlagventil.

Vorteil dieser Pumpenart ist die schon bei geringer Motordrehzahl einsetzende Kraftstoffförderung, im Prinzip schon nach einer halben Umdrehung, und die garantierte Schmierung der Reibflächen auch bei leerem Tank. Obwohl man auch solche Anlagen angießen sollte, ist die Pumpe trotzdem selbstansaugend. 02/13

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